Systemd 233 lädt Environment-Variablen aus Textdateien, kommt besser mit verschlüsselten Festplatten zurecht und bringt neue Optionen im Containerbereich mit.
Systemd
Das Initsystem Systemd hat die meisten Rennen gewonnen. Das äußert sich auch darin, dass bereits mehrere Tools eine Bedienung per Mausklick anbieten. Die Bitparade hat sechs davon gestartet.
Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Die erste Seite der DVD ist voll mit Konferenzvideos von der Systemd.conf und der Guadec 2016. Auf der anderen DVD-Seite gibt's Ubuntu 16.10, zwei E-Books über Debugging-Tools, eine VM mit Open Attic 2 und...
Nachdem Systemd nun in vielen Distributionen gelandet ist, schmieden Lennart Poettering und seine Mitentwickler bereits neue Pläne. Die haben sie auf der Systemd-Konferenz vorgestellt. Auch die Idee einer Kernel-IPC ist noch nicht beerdigt.
Ein neues Feature von Systemd 230 stößt einigen Admins auf: Beim Ausloggen eines Users killt das Initsystem sämtliche Prozesse, die zur User Session Scope Unit gehören.
Die von Debian geforkte Distribution Devuan hat eine Betaversion veröffentlicht. Ziel des Forks ist es, weiterhin eine Debian-Version ohne das Initi-System Systemd aufrecht zu erhalten.
Auf der Systemd-Konferenz 2016 treffen sich die Entwickler, um die Weichen für die weitere Arbeit an dem Init-System zu stellen und den Einsatz der aktuellen Implementation zu erläutern.
Core OS führt Ignition offiziell ein, das die Konfigurationsprobleme mit Cloud-Init beheben soll. Ignition verwendet Json anstelle eines YAML-Dialekts und kümmert sich um die frühe Konfiguration von Maschinen in Bare-Metal- und PXE-Umgebungen.
Die Macher von Systemd haben Version 229 veröffentlicht, das größere und Änderungen im Detail mitbringt. Unter anderem erleichtert Systemd den Umgang mit DNSSEC, die neue Coredump-Logik soll sicherer sein.
Mit rund 100 Teilnehmern startete im November in Berlin die erste Konferenz rund um das Initsystem Systemd. Sie richtete sich vor allem an professionelle Init-Nutzer, also Admins und Entwickler.
Fast alles, was ein Computer tut – rechnen, speichern, ein- und ausgeben von Daten –, das tut er mit Hilfe von Prozessen. Entsprechend wichtig ist die Kontrolle über diese Prozesse, bei der Systemd ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat.
Seit der Fedora-Version 20 gibt es kein "/var/log/messages" mehr, und auch der klassische Syslog-Daemon läuft dort nicht. Trotzdem kann der Admin nach Herzenslust in Systemmeldungen stöbern – und das sogar viel bequemer als früher.
Ursprünglich als Tool für Systemd-Tester gedacht, mausert sich Systemd-nspawn zu einer eigenständigen Containerlösung. Bei Rkt von Core OS ist es bereits als Low-Level-Tool im Einsatz. Rkt-Entwickler Jonathan Boulle stellt Systemd-nspawn vor.
Systemd betrifft nicht nur Admins von Systemen, sondern auch die Betreuer von Paketen. Ganz gleich, ob es sich um offizielle Distributionspakete oder das eigene Repository handelt – beim Umstieg auf Systemd gibt es einiges zu beachten.
Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Seite A der DVD enthält Videos von den Kieler Open Source und Linux Tagen sowie von der ersten Systemd.conf. Auf Seite B warten Linux Mint 17.3, Raspbian 2015-11-21, eine VM mit UCS 4.1 und vieles...










