Die GNOME-Entwickler wollen zukünftig weitere Funktionen von Systemd nutzen. Die damit weiter erhöhte Abhängigkeit könnte ein Problem für Distributionen darstellen, die explizit auf Systemd verzichten.
Systemd
Systemd 257 ist die neueste Version des Init-Systems für Linux-Systeme. Sie bringt eine Reihe von neuen Funktionen und Verbesserungen.
Das für Telefon und mobile Geräte gedachte PostmarketOS wird Systemd integrieren. Nach reiflicher Überlegung habe man sich entschlossen, eine Version von PostmarketOS anzubiten, die auf Systemd aufbaut.
Die auf Debian basierende Distribution ohne Systemd und Elogind liegt in einer neuen Version vor, die im Wesentlichen nur Fehler korrigiert und die Programme auf den aktuellen Stand bringt. Mit an Bord sind aber auch sieben neue Anwendungen.
Systemd 255 bringt Blue Screen of Death auf Linux.
Devuan ist ein Fork von Debian ohne systemd. Laut den Entwicklern sollen Benutzer damit die Kontrolle über ihr System zurückzugewinnen. Nun ist Version 5.0 erschienen, die auf Debian 12 Bookworm mit Kernel 6.1 basiert.
Mit der Version 252 hat das Linux-Init-System eine neue stabile Version erreicht. Die Liste der Neuerungen ist wie gewohnt lang.
Wie die Webseite Phoronix berichtet, hat der prominente Systemd-Entwickler Lennart Poettering seinen biherigen Arbeitgeber Red Hat verlassen und ist nun bei Microsoft beschäftigt. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es derzeit aber nicht.
Mit der nun erschienenen Version 251 Â haben die Entwickler des Linux-Init-Systems und System-Managers Systemd viele Neuerungen und Updates eingepflegt.
Die Distribution MX Linux 21 basiert auf Debian 11 („Bullseye“), kommt aber ohne Systemd aus. Das letzte große stabile Release erschien bereits im Oktober. Jetzt schieben die Entwickler eine Variante nach, die vor allem den Grafik-Stack und den Kernel erneuert.
Das Devuan-Projekt hat sich das Ziel gesetzt, eine Debian-basierte Distribution herauszubringen, die auf Systemd verzichtet. Devuan 4 Chimaera hat den Unterbau auf Debian 11 Bullseye aktualisiert.
Systemd übernimmt heute in nahezu allen Distributionen als zentrale Komponente den Boot-Prozess, die Diensteüberwachung und das Ressourcenmanagement. Über Sinn und Zweck mancher Features und des ganzen Systems sprachen wir mit dem Systemd-Maintainer Lennart Poettering.
Systemd kommt ab Werk mit zwei Funktionen, um die Verwaltung von Containern zu erleichtern. Dabei geht es nicht um Container, wie Kubernetes sie will. Stattdessen lassen sich mit den Systemd-Features viele Programme durch Isolation sicherer betreiben.
Systemd bietet in Form von Homed eine Komponente, die das Umziehen des eigenen Home-Verzeichnisses einfach ermöglichen soll. Mittlerweile lassen sich Lösungen auf Basis von TPM, FIDO2 oder PKCS#12 einsetzen, um die gespeicherten Dateien abzusichern. Wie das funktioniert, zeigt dieser Artikel.
Wie sicher ist sicher? Systemd bringt dafür ein Messinstrument mit. Wer es nutzt, kann mitverfolgen, wie sich ein beliebiger Dienst Schritt für Schritt in einer Sandbox absichern lässt.






