Ungefähr 1000 Changesets mehr als im Vorgänger stecken im ersten Release Candidate von Kernel 4.15. Diese gehen vor allem auf AMD-Patches zurück: Linux unterstützt endlich AMDs neue Vega-Grafikkarten mit dem freien AMDGPU-Treiber. Mit im Gepäck: Support für HDMI 2.0 und Displayport 1.4.
Support
Linux 4.14 unterstützt dank der Five Level Table Pages das Adressieren absurd hoher Mengen an virtuellem und physischem Speicher. Der Kernel verbessert zudem das Schlafverhalten mit Suspend-to-Idle-Support und führt mit Zstandard ein neues Kompressionsverfahren ein.
Eine OTRS-Alternative will Zammad werden und gewann dafür 2017 den Thomas-Krenn-Award. Die freie Helpdesk- und Support-Software gibt es nun in Version 2.0. Die sei reif für den Einsatz in großen Unternehmen, erklären die Entwickler und stellen neue Business-Features vor.
Im letzten legten Entwickler die Grundlage, im neuen Kernel 4.12 landen nun mit BFQ und dem Kyber I/O Scheduler zwei neue Terminplaner für Datenzugriffe auf Speichergeräte. Arbeit floss auch in den Vega-Support des AMDGPU-Treibers, zudem kommt Linux jetzt mit USB-Typ-C-Geräten klar.
In einem Post auf Google Plus denkt Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman laut darüber nach, die Version 4.14 des Kernel wieder zwei Jahre lang mit Updates zu unterstützen.
Wie bereits angekündigt, wird Ubuntu 12.04 seit Ende April nicht mehr supported. Es gibt auch keine Paketupdates mehr.
Zu den wesentlichen Neuerungen von Linux 4.11 gehört der frisch eingeführte Systemcall "statx()", der den Abgleich von Daten über Netzwerkdateisysteme optimiert. Der moderne Scheduler BFQ soll hingegen Zugriffe auf Datenträger beschleunigen.
Eigentlich sollte das 2012 erschienene MariaDB 5.5 nur fünf Jahre lang Support erhalten, nun legen die Datenbank-Macher noch ein paar Jährchen drauf.
Der nächste Linux-Kernel, der mit Long Term Support ausgestattet wird, ist die Version 4.9.
Ubuntu-Hersteller Canonical und Container-Produzent Docker bieten einen integrierten kommerziellen Support für die mit Ubuntu betriebene CS Docker Engine an.
Das Ubuntu-Team weist daraufhin, dass die Version 15.10 der Linux-Distribution (Wily Werewolf) ab 28. Juli keinen Support mehr erhält.
Quantitativ verbucht einmal mehr AMD mit seinem Polaris-Support einen Großteil der Neuerungen von Kernel 4.7 für sich. Qualitativ fließen aber noch weitere interessante Features ein.
Wegen Überfüllung geschlossen: Im Merge-Window für Linux 4.6 floss so viel Code zusammen, dass Linus Torvalds es vorzeitig schloss. Eine der neuen Zutaten ist das Big-Data-Dateisystem Orange-FS.
Mitte März soll sie erscheinen, die neue Version 4.5 des Linux-Kernels, und allerhand Neuerungen mitbringen. So erhält der Raspberry Pi 3-D-Funktionen und der AMDGPU-Treiber soll dank Powerplay-Funktion die Leistung der Grafikkarte voll ausschöpfen.
Bereits im März 2016 wollen die Entwickler von Googles Browser Chrome den Linux-Support für 32-Bit-Systeme einstellen. Chromium wird indes weiterhin unterstützt.








