Zusätzlich zu Iptables und Nftables könnte der Linux-Kernel mit Bpfilter künftig einen weiteren Mechanismus für Firewalls und Paketfilter bekommen. Die neuen Technik basiert auf BPF, das von einem Paketfilter zu einer universellen VM im Kernel gewachsen ist.
Linux-Kernel
Wieder beschwert sich ein Entwickler über den Umgang der Kernel-Entwickler miteinander.
Nach einem turbulenten Releasezyklus hat Linus Torvalds am Sonntag mit zwei Wochen Verspätung Linux 4.15 veröffentlicht. Neben den ersten Reparaturen für Meltdown und Spectre sind unter anderem Patches für AMDs Display-Core-Code im Kernel gelandet.
Während Intel-Entwickler David Woodhouse erklärt, was die drei neuen Microcode-Features bewirken und wo Retpoline ins Spiel kommt, schlägt Ingo Molnar einen potenziellen Weg vor, das Spectre-2-Problem aus Performance-Gründen über Tracer im Kernel zu beheben.
Kernel-Maintainer Greg Kroah Hartman hat mit den Linux-Kerneln 4.14.14, 4.9.77 und 4.4.112 Updates veröffentlicht, die mit erweiterten Schutzfunktionen gegen Spectre und Meltdown aufwarten können.
Ein schwerwiegender Bug in modernen Intel-Prozessoren der letzten zehn Jahre sorgt aktuell für Aufregung. Noch sind nicht alle Details bekannt, aber nicht nur Linux-Entwickler arbeiten unter Hochdruck an einer Lösung. Auch Microsoft hat Patches angekündigt.
Mit dem dritten Update der Version 4.2 bringt der Univention Corporate Server (UCS) unter anderem diverse neue Funktionstest für das Diagnosemodul mit.
Nicht alle LTS-Versionen des Kernel erhalten automatisch sechs Jahre Support, stellte ein Linux-Foundation-Entwickler auf Google Plus klar.
Mit der Veröffentlichung des ersten Point-Release für Kernel 4.14 hat Greg Kroah-Hartman die Tür für Distributionen geöffnet, die Version 4.14 einbauen wollen.
Linus Torvalds hat ohne Einwände den neuen Display-Code von AMD in den Linux-Kernel aufgenommen. Die mehr als 130.000 Zeilen Code sind anfangs noch auf sehr großen Widerstand der Kernel-Community gestoßen, dann aber über eineinhalb Jahre bearbeitet worden.
Die Linux Foundation hat beim Open Sorce Summit in Prag den Linux Kernel Development Report 2017 angekündigt. Der grob im Jahresrhythmus veröffentlichte Report beleuchtet die Entwicklungsprozesse, die Beteiligten und die Arbeit am laut Stiftung „größten Gemeinschaftsprojekt in der...
Device Tree Sources (DTS) sollen sich in Zukunft auch im Yaml-Format definieren lassen, lautet ein Vorschlag auf dem Kernel Summit. Das sei eine radikale Änderung, die aber durchaus einige Vorteile mit sich bringe.
Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman hat den schon als obsolet verabschiedeten Kernel 3.18 reanimiert.
Der nächste Linux-Kernel, der mit Long Term Support ausgestattet wird, ist die Version 4.9.
Mit 14308 Commits stellt der Linux-Kernel 4.9 einen neuen Rekord auf und überflügelt damit die bisherige Megaversion 3.15. Änderungen am Stack sorgen für mehr Sicherheit, XFS erhält Superkuh-Power.



