Nach jahrelanger Arbeit und vielen Eigenlösungen der Distributionen hat Linux-Chef Torvalds die Lockdown-Patches in den Hauptzweig aufgenommen. Der zuständige Entwickler gibt sich erfreut.
Linus Torvalds
Vor einigen Tagen hatte Linus Torvalds den Floppy-Treiber im Linux-Kernel als verwaist markiert, weil sich kein Maintainer mehr dafür fand. Nun hat sich mit Denis Efremov ein Kandidat dafür gemeldet.
Linus Torvalds hat den Treiber zum Ansprechen eines Diskettenlaufwerks als "verwaist" (orphaned) markiert. Damit könnte er in einer zukünftigen Version aus dem Kernels fliegen.
Die Zahlen, wie viele bislang unerkannte Bugs eine Mammut-Software wie der Linux-Kernel enthält, machen Angst. Linus Torvalds rückt mit Test-Robots, Testern aus Fleisch und Blut, ausgefeilten Werkzeugen und einer strengen Organisation dem Schädlingsbefall in seinem Refugium zu Leibe. Erfolgreich.
Eine Zäsur bedeutet die runde Versionsnummer 5.0 laut Linus Torvalds nicht. Welche Änderungen aber vom Kernelchef selbst stammen und was das aktuelle Linux sonst noch bringt, beleuchten die Kernel-News.
Anfang März hat Linus Torvalds das scheue Krokodil freigesetzt. Ein paar Kommandos, Hinweise und Tricks reichen aus, um es auf einem Debian-Rechner zu einem nützlichen Arbeitstier zu machen.
Am Wochenende ist die erste Vorabversion des nächsten Kernel 5.1 erschienen. Damit schließt sich auch das Merge-Window, in dem Linus Torvalds keine besonderen Vorkommnisse feststellen konnte.
In einer Diskussion um die Server-CPU-Plattformen von ARM äußert sich Linux-Erfinder Linus Torvalds sehr pessimistisch über die Zukunft der Prozessoren. Der Plattform fehle schlicht ein gutes Nutzungsszenario für Entwickler.
Die kommende Linux-Version unterstützt eine variable Bildwiederholrate, was AMD in seinem Treiber als Freesync bezeichnet. Genutzt werden kann das per Displayport und HDMI. Patches für die Userspace-Bibliothek Mesa sind ebenfalls in Arbeit.
Die Sicherheitslücken in aktuellen Prozessoren halten die Entwickler des Linux-Kernels weiterhin in Atem und bereiten Linus Torvalds schlechte Laune. Daneben bringt der Vorab-Kernel der Version 4.19 aber auch ein GPS-Subsystem und etliche Verbesserungen für Datei- und Netzwerkzugriffe.
Die Verschiebung des Maintainer Summits zeigt, dass Linus Torvalds seinen eigenen Busfaktor offenbar unterschätzt.
Linus Torvalds hat auf der Kernel-Mailingliste angekündigt, dass sich der Linux-Kernel 4.18 um eine Woche verspätet. Grund dafür sind weitere Testläufe für VM-Patches.
Mit einer Reihe von Patches soll ein laufender Linux-Kernel vor Veränderungen geschützt werden. Die Verknüpfung dieses sogenannten Kernel-Lockdown erregt Chefentwickler Torvalds, der diese Funktion so nicht möchte. Red-Hat- und Google-Entwickler versuchen zu intervenieren.
Nach einem turbulenten Releasezyklus hat Linus Torvalds am Sonntag mit zwei Wochen Verspätung Linux 4.15 veröffentlicht. Neben den ersten Reparaturen für Meltdown und Spectre sind unter anderem Patches für AMDs Display-Core-Code im Kernel gelandet.
Kernel-Maintainer Greg Kroah Hartman hat mit den Linux-Kerneln 4.14.14, 4.9.77 und 4.4.112 Updates veröffentlicht, die mit erweiterten Schutzfunktionen gegen Spectre und Meltdown aufwarten können.





