Kritische Code-Abschnitte, bei deren paralleler Abarbeitung Inkonsistenzen entstehen können, müssen geschützt werden. Die Informatik kennt dafür mehrere geeignete Verfahren, die meisten produzieren aber Overhead oder gar Deadlocks. Beim vergleichweise neuen RCU ist das anders.
Kernel
Linus Torvalds schließt das Merge-Window und hat den ersten Release Candidate von Kernel 4.3 veröffentlicht. Der entfernt Ext 3 und aktiviert IPv6 standardmäßig.
Nachdem Ext4 mit dem Dateisystemvorgänger Ext3 und dessen Partitionen kompatibel ist, hat der Ext3-Entwickler Jan Kara mittels Pullrequest vorgeschlagen, Ext3 ganz aus dem Kernel zu entfernen. Linus Torvalds ist dafür allerdings nicht zu haben.
Gestern Abend gab Linus Torvalds die Version 4.2 des Linux-Kernel frei und eröffnete zugleich das Merge-Window für die nächste Version.
Linus Torvalds zeigt sich über fortbestehende Probleme beim Kernel 4.2 nicht erfreut.
Viele Linuxer wissen nicht um die Gefährlichkeit von Kernelmodulen, deren Herkunft und Integrität nicht 100-prozentig gesichert ist. Noch weniger bekannt ist, dass sich eigene Systeme mit signierten Kernelmodulen gegen Codemanipulationen schützen lassen – vorausgesetzt man macht es richtig.
In einem für seine Verhältnisse langen Statement hat Linus Torvalds den RC1 von Linux 4.2 angekündigt und damit zugleich das Merge Window geschlossen. Damit stehen die neuen Features für den Kernel 4.2 weitgehend fest.
Das Merge-Window für Kernel 4.2 ist bereits offen, doch Greg Kroah-Hartman möchte Kdbus noch mindestens eine Runde aussetzen lassen.
Kernel 4.1 wird nach Aussage der Linux-Foundation und von Greg Kroah-Hartman eine LTS-Release.
Interrupts informieren die CPU über externe Ereignisse und im Kern warten passende Interrupt-Service-Routinen. Programmieren und testen lässt sich das Ganze prima auf einem Raspberry Pi.
Das chinesische Unternehmen Huawei hat für das Internet der Dinge unter anderem ein Betriebssystem namens Lite OS entworfen. Das nutzt einen Linux-Kernel und ist mit 10 KByte kleiner als ein durchschnittliches Textverarbeitungs-Dokument.
Schon seit rund zehn Jahren besteht der Verdacht, dass das US-Unternehmen VMware GPL-lizenzierten Code in seinem ESX-System verwendet, ohne den Lizenzvorgaben zur Veröffentlichung zu entsprechen. Jetzt hat Kernelhacker Christoph Hellwig Klage gegen die börsennotierte Firma eingereicht.
Greg Kroah-Hartman hat in seiner Eigenschaft als Maintainer des stabilen Linux-Kernels mit Version 4.01 ein Update veröffentlicht.
Der Linux Kernel 3.10.75 LTS ist erschienen. Er bringt maßgeblich TTreiber-Updates mit und behebt Fehler.
GNU Hurd 0.6 verbessert den Nachrichtenaustausch zwischen den Servern und entwickelt die Protected Payloads weiter.










