Statt der 3.20 erhält der nächste Kernel die Versionsnummer 4.0. Die größte Neuerung dürfte das Kernel Live Patching sein, das Downtimes überbrücken soll. Das Bauwerk der Tüftler ist aber umstritten.
Kernel
In Hardware implementierte Performance-Zähler sind nicht nur bei x86-Prozessoren gängig, sondern auch in ARM-CPUs. Der Raspberry Pi eignet sich hierfür als – etwas störrisches – Testobjekt.
Der fünfte Release Candidate des Linux-Kernel 4.0 bringt Treiber-Updates, Btrfs-Reparaturen und ein noch nicht behobenes, "nerviges" NUMA-Balancing-Problem.
In den Kerneln von Linux und Android schlummern Mechanismen, welche die ganz eigenen Anforderungen von Mobilgeräten an drahtlose Netzwerk berücksichtigen. Der folgende Artikel zeigt, dass die Praxis das Glücksversprechen für Smartphone-Besitzer aber erst noch einlösen muss.
Kernel-Chef Linus Torvalds hat die RC 1 von Linux 4.0 veröffentlicht. In einer Online-Abstimmung hatten sich 56 Prozent der Nutzer für den Sprung der Versionsnummer ausgesprochen.
Die Kernelentwicklung ähnelt einem großen Ameisenhaufen. Das zeigen auch die Zahlen: Einer Untersuchung der Linux Foundation zufolge, arbeiten mehr Entwickler als jemals zuvor am Kernel. Und viele davon werden bezahlt
Der Linux-Erfinder Linus Torvalds hat bei Google+ eine Abstimmung darüber gestartet, ob die nächste Kernel-Version die Versionsnummer 4.0 tragen soll.
Kernel 3.20 bringt erste Ansätze einer Live-Patching-Struktur mit. Das kündigt Entwickler Jiri Kosina auf der Mailingliste an. Er hat die Lösungen von Suse und Red Hat zusammengeführt.
Nur ausgewiesene Echtzeitbetriebssysteme konnten bislang mit einem "Earliest Deadline First Task"-Scheduler protzen. Seit Kernel 3.14 steht das überlegene CPU-Zuteilungsverfahren auch Linux-Nutzern zur Verfügung. Gegenüber dem prioritätengesteuerten Verfahren hat es einige Vorteile.
Nur Tage, nachdem Amazon den israelischen Storage-ARM-Hersteller Annapurna Labs für angebliche 350 Millionen US-Dollar gekauft hat, taucht nun erster Kernelcode für die Alpine-Plattform auf.
Kernel-Entwickler David Jones hat sich seit einiger Zeit mit einem komplizierten Bug herumgeschlagen, der seit Kernel 3.17 existiert und den die Entwickler auch bis zum Release der Version 3.18 nicht beheben konnten.
Linus Torvalds hat die Änderungen für den Staging-Bereich des Kernels akzeptiert. Unter anderem wandert Androids Binder-Code in den Kernel 3.19.
Zwar entziehe sich die Ursache des Lockup-Problems von Kernel 3.17 noch immer der Analyse der Entwickler, dies sei aber kein Grund, alle anderen Kernelnutzer warten zu lassen, ließ Linus Torvalds seine Mitstreiter auf der Mailingliste wissen und gab den Kernel 3.18 frei.
Mit Big-Little spendiert ARM Limited der Welt der Multicore-Architekturen eine neue, energiesparende Technologie. Die hat einen umfangreichen Umbau des Linux-Scheduling angestoßen – denn auch bei ARM-Prozessoren geht es nicht mehr allein um Performance.







