Wenn es knallt, dann spürt man die Folgen weit: Läuft der Fileserver voll, haben alle Benutzer mit offenen Applikationen ein saftiges Problem. Gleiches gilt bei Hardware-Ausfall oder wenn das System abstürzt. Und wohin entlädt sich der gebündelte Unmut der User? Auf den armen Admin.
Fileserver
Red Hat zündet mit dem Directory Server auf einer Basis aus altem Netscape-Code einen Treibsatz in Richtung Enterprise-Markt. Auch das Fedora-Projekt bekommt in Sachen LDAP-Verzeichnisdienste gut Schub.
Beim Backup ist das Ob keine Frage, das Wie aber schon. Wo Skripte nicht mehr weiterhelfen, wird die freie Backupsoftware Bacula auch professionellen Ansprüchen gerecht.
Um schnell einen Blick auf den Monitor des Fileservers im Nebenraum zu werfen, braucht niemand einen langen Hals zu machen. Die Lösung sind Remote KVM-Switches (Keyboard, Video, Mouse) und serielle Konsolen-Server, die größere Distanzen überbrücken.
Auch vorigen Monat gab es Neuigkeiten in der Welt der freien Software. Wir picken die Leckerbissen heraus. Dieses Mal: DRBD als Netzwerk-Raid für kleine Ansprüche, Linux-Programme auf Mac OS X mit Fink und alles über die Wahl zum Debian Project Leader. Für Gourmets gibt's Birnen-Streuselkuchen.
Wer heterogenen IT-Massenbetrieb administriert, will auch bei der Benutzerverwaltung unnötige Doppelarbeit vermeiden: Liegen die Daten schon im Active Directory eines Windows-2003-Servers, dann soll sich Linux daraus bedienen. Mit einigen Kniffen gelingt das auch.
Gründe, Windows- durch Linux-Server zu ersetzen, sind schnell gefunden. Dank Samba fühlt sich Linux auch in vorhandenen Domänen wohl. Nur für den Admin wird das Leben schwerer, denn viele Komponenten führen ein Eigenleben - ein Umstand, den UCS zu beseitigen trachtet.
Bei räumlich weit verteilten Clients oder hohen Anforderungen an Sicherheit und Skalierbarkeit versagen die herkömmlichen Filesharing-Techniken Samba und NFS. Das Andrew-Filesystem (AFS) hat für diesen Fall eine Lösung parat. Seine Zellen erreicht man weltweit unter dem gemeinsamen Anschluss »/afs«.
Unter den Netzwerk-Dateisystemen ist NFS das bekannteste und verbreitetste. Verzeichnisse entfernter Rechner vermag es so einzubinden, dass sie aus Benutzerperspektive wie lokale Ressourcen erscheinen.
Das Netzwerkdateisystem ist die zentrale Komponente jedes Fileservers. Das richtige auszuwählen und sich das nötige Know-how anzueignen, ist für jeden Admin eine große Aufgabe. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe assistiert ihm in der Startphase.
Hochverfügbarkeit klingt gut und teuer. Unter Linux reichen aber auch bereits Standardkomponenten für ein ausfallsicheres Speichersystem aus vernetzten, räumlich verteilten Blockdevices.
Die meisten Administratoren würden das Uraltprotokoll FTP gerne durch die sichere Alternative SSH mit SCP oder SFTP ersetzen. Diese Programmsuite erlaubt jedoch ohne weitere Maßnahmen komplette Shellzugriffe auf das System. SCPonly schafft Abhilfe und sperrt Benutzer auf Wunsch in eine...
Pünktlich zur diesjährigen Cebit ist die siebte Auflage von Michael Koflers Linux-Buch erschienen, das mittlerweile nur noch als "der Kofler" bekannt ist. Dieser Artikel zeigt, ob es sich um eine verflixte oder eine glorreiche Sieben handelt.
Unsichtbar und zuverlässig sollen die vier Journaling-Dateisysteme sein, die im Kernel 2.6 zur Wahl stehen. Ext 3, JFS, Reiser und XFS übertreffen Ext 2 in puncto Performance und fragmentieren weniger schnell. Dank des Journals sind abgestürzte Rechner zudem schneller wieder einsatzbereit.
Dateisysteme lassen sich ebenso wie Schüler an der Lese- und Schreibleistung messen. Das Linux-Magazin veranstaltet eine Abschlussprüfung für die Dateisysteme Ext 2/3, JFS, ReiserFS und XFS.














