Zusammen mit dem Internet Tablet 770 veröffentlichte Nokia Mitte 2005 eine komplette Open-Source-Entwicklungsumgebung, die Maemo Development Platform. Wie Sie Maemo richtig einsetzen und welche Vorteile sie gegenüber herkömmlichen Crosscompilern bietet, erklärt dieser Artikel.
Compiler
So wie der Kuckuck die Dienstleistung anderer Vögel bei der Aufzucht seiner Nachkommen in Anspruch nimmt, profitieren Sie mit Debtool bei selbst gemachten Distributionen von den Früchten des Debian-Projekts, indem Sie fertige Debian-Pakete einsetzen statt die Programme selbst zu übersetzen.
Obwohl sie nach dem gleichen Prinzip arbeiten, laufen RPMs von Suse 9.2 nicht unter Suse 9.3 und schon gar nicht unter Red Hat. Das Autopackage-Projekt setzt auf einen einheitlichen Standard für die Erstellung von Installationspaketen. Dabei lösen die einzelnen Pakete ihre Abhängigkeiten selbst auf.
Softwarepakete einfach nur zu installieren und zu entfernen - das ist keine große Kunst. Aus den gängigen Paketsystemen ist jedoch viel mehr herauszuholen. Der Artikel gibt dazu praktische Tipps und stellt nützliche Tools vor.
Domain Specific Languages vereinfachen die textbasierte Arbeit am Computer durch eine zusätzliche Abstraktionsstufe. Statt jedes Detail in einer allgemeinen Sprache auszuprogrammieren, genügen wenige Schlüsselwörter. Ruby enthält die nötigen Ausdrucksmittel für solche Vereinfachungen.
Ob gesungen, geklimpert oder geblasen: Musikdateien gehören zum Inventar vieler Computer. Als Universalwerkzeug für Aufgaben rund um den guten Ton bewährt sich Tcl. Dank der Erweiterung Snack beherrscht es Sound in vielen Formaten, es spielt, bearbeitet und analysiert ihn.
Ein Programm nachträglich für mehrere Landessprachen umzubauen erfordert hohen Aufwand. Besser ist es, von Anfang an im Sourcecode die nötigen Vorkehrungen für mehrsprachige Strings zu schaffen. Das Gettext-System bietet dafür die passende Infrastruktur.
Die Fähigkeiten der freien 3D-Engine Ogre ziehen sogar professionelle Spiele- und Echzeitgrafik-Hersteller an. Zudem kümmert sich eine aktive Gemeinde um den leistungsstarken 3D-Motor und leistet vorbildlichen Support. Grund genug also, um einen Blick unter die Haube zu werfen.
Wer mit Pixars Renderman aus 3D-Szenen hochklassige Bilder rechnen will, muss ganz schön tief in die Tasche greifen. Dabei genügen schon freie Implementierungen, um mit dem offenen Standard in die 3D-Welt einzusteigen. Auch sie liefern immer bessere Resultate.
Programmierbare Grafikchips sind nichts Neues, doch inzwischen berechnen sie mit Shadern auch Lichteffekte. Mit der OpenGL Shading Language erledigt das nach Cg und HLSL nun auch eine freie Hochsprache.
Wer per Konsole Dateien manipuliert, erwartet auch, dass das korrespondierende Konqueror-Fenster daneben die mitbekommt. Konqueror pollt dazu nicht das Verzeichnis, sondern setzt das Filemonitoring des Kernels ein. Besonders effizient geht das mit dem neuen Inotify.
Ob Wörterbuch oder Wetterbericht, immer mehr Dienste stehen im Internet als Webservice bereit. Per Tcl-SOAP binden auch Tcl-Entwickler diese Dienste bequem in ihre Software ein.
Sie wirken gesund und schmackhaft wie Schneewittchens Apfel, aber unter ihrer Schale verbergen manche Programmeingaben einen hochgiftigen Kern. Speziell bei Cross-Site-Skripting, Formatstrings und Buffer-Grenzen müssen programmierende Admins der Versuchung widerstehen.
Tcl 8.5 steht kurz vor der Fertigstellung und bringt neben 50 Verbesserungen eine echte Überraschung mit: Die Basissprache erhält einen neuen Datentyp. Auch das eindrucksvolle Tile-Paket reift zusehends. Mit ihm nähert sich das Aussehen von Tk-GUIs dem anderer Widget-Bibliotheken.
Der Desktop mit der Pfote findet auch hierzulande immer mehr Anhänger. Damit wächst die Bedeutung von Gnome als Entwicklungsplattform, deren GUI-Toolkit GTK sogar auf Windows und Mac läuft. Dieser Artikel verhilft zur Orientierung auf den verschlungenen Entwicklungswegen.














