Ausgabe April 2003
Artikel
Programmieren an sich ist anspruchsvoll und ehrenwert - aber gilt das in jedem Fall? Ist es ethisch egal, ob man Lernprogramme oder Spam-Generatoren, Einwahlumlenker und Schnüffelprogramme schreibt?
Bei der Entwicklung des Linux-Kernels spielen sich wahre Dramen ab, das zeigt die Historie der IDE-Schicht am besten. Deutlich wird hier aber auch, wie die Community schwere Krisen bewältigt.
JSP-Seiten stellen die Datenobjekte in Webanwendungen dar. Deren Speicherung in einer Datenbank übernimmt eine weitere Abstraktionsschicht. Das muss nicht immer die gewaltige J2EE-Architektur sein, auch Torque (Drehmoment) hat den Dreh raus.
Ab 2005 soll im Rahmen der Trusted-Computing-Initiative die Windows-Erweiterung Palladium zur Plattform für erfolgreiche Geschäftsmodelle werden. Kopiergeschützte Inhalte wie Musik oder Video scheint die Industrie dabei mehr anzuvisieren als höhere Sicherheit für den Anwender.
Das schnelle Entwickeln von GUI-Anwendungen ist eine der Stärken von Tcl/Tk. Ein einfaches Spiel zeigt verschiedene Aspekte des Canvas-Widgets, von Animation über Bilder bis Zahlendarstellung.
Zum dritten Mal versammelten sich Anhänger freier Software zum Fosdem, dem größten Entwicklertreffen Europas, das an der Universit} Libre de Bruxelles am 8. und 9. Februar 2003 stattfand. Mit über 1000 Teilnehmern kamen deutlich mehr Besucher als in den letzten beiden Jahren.
Kernelmodule laden und entladen ist einfach. Wer aber weiß, was dabei passiert, erkennt Möglichkeiten, die weit über Treiber hinausgehen. Selbst das Schreiben eigener Module ist dann keine Hexerei mehr.
Die Marktforscher sind sich einig wie selten. Für 2003 erwarten sie ein deutliches Wachstum des Linux-Marktes. Und ab 2009 soll Linux gar das dominierende Serversystem sein. Unterschiedlich bewerten die Analysten die Rolle auf dem Desktop und das Verhältnis zum klassischen Unix.
Diese Kolumne berichtet über aktuelle Entwicklungen innerhalb des GNU-Projekts und versucht, Einblicke in die zugrunde liegende Philosophie zu vermitteln. In dieser Ausgabe: Magi Conf, Moon-Buggy, Cdcover, Genius Trader, treuhänderische Lizenzvereinbarung (FLA), vier Jahre Brave GNU World.
Devfs bringt mit einem virtuellen Directory-Baum Ordnung und Übersicht ins chaotische »/dev«-Verzeichnis mit seinen vielen statischen Einträgen. Gentoo-Linux und Madrake arbeiten schon damit, die anderen kann man nachrüsten.
Auch Anhänger der freien Software müssen sich für den technischen Unterbau ihres Systems interessieren, ihren PC. Wenn er aufgemöbelt und getunt ist, kann man auch mit Skriptsprachen wie Ruby flott arbeiten. Wir haben uns einen Hardware-Schmöker und ein Ruby-Buch angesehen.
In einem realitätsnahen 3D-Raum wird der Betrachter zum Akteur: Seine Aktionen führen zu Reaktionen, er hinterlässt seine Spuren in der virtuellen Realität. Mit Qt und Coin lassen sich solche animierten und interaktiven 3D-Welten schnell und einfach programmieren.
Wer Vorlagen für Rapid-Prototyping-Werkstücke erzeugen wollte, war bisher auf teure CAD-Programme angewiesen. Mit den hier vorgestellten Werkzeugen gibt es erstmals eine komplette Kette aus freier Software, die mit einem Povray-Modell beginnt und beim Werkstück aus Polymeren endet.
Die Thread-Behandlung ist mitentscheidend für die Performance und Parallelisierbarkeit von Linux-Anwendungen. Im folgenden Beitrag geht es darum, wie Threads und Prozesse arbeiten und wie die aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet aussehen.
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