Ausgabe April 2003
Artikel
Der Schuhkarton als Archivbox für die Fotosammlung hat ausgedient: Bilder sind heute digital und landen auf der Platte. Ein kommandozeilenbasiertes Perl-Frontend kategorisiert und archiviert die Schnappschüsse und stöbert in der privaten Bildersammlung.
Muss man Linux unbedingt auf Architekturen "jenseits von Intel" vorantreiben? Werfen Analysten deshalb IBM zu Recht Halbherzigkeit vor? Alles halb so wild, konsistente Middleware ist entscheidender als Betriebssystem-Differenzen - und Linux ist schließlich auch nur ein Unix.
Wer Open Office auf Hunderte von PCs zu bringen hat, dem raubt die weitschweifige Installationsroutine den letzten Nerv. Doch ein Master-Archiv und ein intelligentes Startskript lassen das geklonte Büro schon heute Wirklichkeit werden.
Der Kickstart-Mechanismus ist eine komfortable Methode, um Red Hat Linux vollautomatisch zu installieren. Doch nicht immer passen die mitgelieferten Treiber der Kickstart-Diskette auch zu der verwendeten Hardware - ein bisschen Handarbeit schafft Abhilfe.
Das Interesse an Linux auf dem Desktop ist neu erwacht, alte und neue Linux-Firmen wittern ihre Chance. Die Entscheidung zwischen Newcomer Xandros und Platzhirsch SuSE fiel nicht leicht, schließlich gaben die bessere Ausstattung und die größere Verbreitung der Nürnberger Software den Ausschlag.
Das World Social Forum ist die große Gegenbewegung zum World Economic Forum in Davos. Mitglieder einer lokalen Debian-Gruppe organisierten bei der letzten Veranstaltung vom 23. bis 28. Januar 2003 in Porto Alegre, Brasilien, den Aufbau eines Rechnernetzwerks.
Programmieren an sich ist anspruchsvoll und ehrenwert - aber gilt das in jedem Fall? Ist es ethisch egal, ob man Lernprogramme oder Spam-Generatoren, Einwahlumlenker und Schnüffelprogramme schreibt?
Bei der Entwicklung des Linux-Kernels spielen sich wahre Dramen ab, das zeigt die Historie der IDE-Schicht am besten. Deutlich wird hier aber auch, wie die Community schwere Krisen bewältigt.
JSP-Seiten stellen die Datenobjekte in Webanwendungen dar. Deren Speicherung in einer Datenbank übernimmt eine weitere Abstraktionsschicht. Das muss nicht immer die gewaltige J2EE-Architektur sein, auch Torque (Drehmoment) hat den Dreh raus.
Ab 2005 soll im Rahmen der Trusted-Computing-Initiative die Windows-Erweiterung Palladium zur Plattform für erfolgreiche Geschäftsmodelle werden. Kopiergeschützte Inhalte wie Musik oder Video scheint die Industrie dabei mehr anzuvisieren als höhere Sicherheit für den Anwender.
Das schnelle Entwickeln von GUI-Anwendungen ist eine der Stärken von Tcl/Tk. Ein einfaches Spiel zeigt verschiedene Aspekte des Canvas-Widgets, von Animation über Bilder bis Zahlendarstellung.
Zum dritten Mal versammelten sich Anhänger freier Software zum Fosdem, dem größten Entwicklertreffen Europas, das an der Universit} Libre de Bruxelles am 8. und 9. Februar 2003 stattfand. Mit über 1000 Teilnehmern kamen deutlich mehr Besucher als in den letzten beiden Jahren.
Kernelmodule laden und entladen ist einfach. Wer aber weiß, was dabei passiert, erkennt Möglichkeiten, die weit über Treiber hinausgehen. Selbst das Schreiben eigener Module ist dann keine Hexerei mehr.
Die Marktforscher sind sich einig wie selten. Für 2003 erwarten sie ein deutliches Wachstum des Linux-Marktes. Und ab 2009 soll Linux gar das dominierende Serversystem sein. Unterschiedlich bewerten die Analysten die Rolle auf dem Desktop und das Verhältnis zum klassischen Unix.
Diese Kolumne berichtet über aktuelle Entwicklungen innerhalb des GNU-Projekts und versucht, Einblicke in die zugrunde liegende Philosophie zu vermitteln. In dieser Ausgabe: Magi Conf, Moon-Buggy, Cdcover, Genius Trader, treuhänderische Lizenzvereinbarung (FLA), vier Jahre Brave GNU World.
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