Knapp 15 Jahre nach der ersten Version haben die Entwickler der Distribution Fedora die Version 29 veröffentlicht. Sie bringt das Modul-Konzept in alle Editionen, die Workstation-Variante nutzt zudem als Desktop-Umgebung Gnome 3.30.
Auf den meisten Linux-Systemen bildet der X.Org-Server die Grundlage der grafischen Benutzeroberflächen. Eben jener X-Server beinhaltet eine schwerwiegende Sicherheitslücke, mit der Angreifer Root-Rechte erlangen könnten. Die neue Version 1.20.3 behebt das Problem.
Die Distribution Tails erlaubt das sichere und anonyme Surfen im Internet über das Tor-Netzwerk, ohne dass Anwender die dafür notwendigen Programme einrichten müssen. Die neue Tails-Version behebt Fehler, aktualisiert die Kernkomponenten und schließt Sicherheitslücken.
Die Mitgliederzahlen der Linux Foundation steigen weiter: Im September kamen gleich 44 neue Organisationen und Unternehmen hinzu, darunter unter anderem die Blender Foundation. Insgesamt gibt es 33 neue Silver Member und 11 Associate Members.
Mozilla hat eine neue Version seines Internetbrowsers freigegeben. Unter anderem lässt sich der Tracking-Schutz besser konfigurieren. Darüber hinaus laufen WebExtensions in einem eigenen Prozess.
Die Linux-Distribution ElementaryOS erinnert mit ihrer eigenen Desktop-Umgebung Pantheon leicht an MacOS. Die neue Version 5 trägt den Codenamen Juno und verbessert das System an vielen Stellen. Programmierer dürfen sich sogar über eine Entwicklungsumgebung freuen.
Codeweavers hat eine neue Hauptversion seiner kommerziellen Software Crossover veröffentlicht, die Windows-Programme unter Linux ausführt. Crossover 18.0.0 basiert jetzt auf WINE 3.14 und unterstützt unter anderem Outlook 2016.
Die Entwickler der Distribution NixOS haben die Version 18.09 mit dem Codenamen Jellyfish veröffentlicht. Diese behebt vor allem Fehler und bringt den hauseigenen Paketmanager Nix in der aktuellen Version mit.
Die gerade aktive Anwendung zeigt unter Gnome in der Leiste am oberen Rand ein kleines Menü an. Dieses sogenannte Anwendungs- oder App-Menü wollen die Gnome-Entwickler entfernen. Alle darüber erreichbaren Funktionen wandern in das (Hamburger-)Menü der einzelnen Fenster.
Das KDE-Projekt hat eine neue Version seiner Desktop-Umgebung Plasma veröffentlicht. Besonders viele Änderungen hat die Softwareverwaltung Discover erhalten, die jetzt unter anderem auch die Firmware des Computers aktualisieren kann.
Die Distribution Tails richtet sich an alle Nutzer, die möglichst unkompliziert sicher und anonym im Internet surfen möchten. Die jetzt freigegebene Tails-Version schließt einige Sicherheitslücken, weshalb die Entwickler zu einer schnellstmöglichen Aktualisierung raten.
Die Distribution Kodachi möchte ein sicheres, die Privatsphäre schützendes Betriebssystem bereitstellen. Als Basis dient dabei Debian. Das haben die Entwickler in der neuen Version 4.0 aktualisiert. Darüber hinaus gibt es noch ein paar weitere Änderungen.
Die kommende Version 29 der Distribution Fedora soll während des Startvorgangs nicht mehr den Anzeigemodus ändern und so das „Flackern“ des Bildschirms verhindern. Das Ganze funktioniert allerdings nur auf UEFI-Systemen.
Die Distribution Robolinux möchte vor allem den Umstieg auf Linux erleichtern, indem es unter anderem die einfache Inbetriebnahme von Windows in einer virtuelle Maschine unterstützt. Die jetzt veröffentlichte Version 10.1 unterstützen die Entwickler bis 2023 und nutzt Ubuntu 18.04 als Basis.
Canonical hat die Final Beta des kommenden Ubuntu 18.10 veröffentlicht. Die Version ist zwar für Tester gedacht, sie gibt aber auch einen guten Ausblick auf die im Oktober erwartete finale Version. Auch die offiziellen Ubuntu-Derivate sind als Beta-Version zu haben.







