Die Distribution Robolinux möchte vor allem den Umstieg auf Linux erleichtern, indem es unter anderem die einfache Inbetriebnahme von Windows in einer virtuelle Maschine unterstützt. Die jetzt veröffentlichte Version 10.1 unterstützen die Entwickler bis 2023 und nutzt Ubuntu 18.04 als Basis.
Robolinux 10.1 kommt in drei Varianten: Anwender haben die Wahl zwischen den Desktop-Umgebungen Cinnamon, Mate 3D und Xfce. Als Kernel verwenden alle Fassungen Linux 4.15. Als Browser fungiert standardmäßig Firefox, das Büropaket LibreOffice liegt in Version 5 bei.
Wie schon in den Vorgängerversionen lässt sich per Mausklick ein bereits auf der Festplatte installiertes Windows in einer virtuellen Maschine starten („C Drive to VM“). Zum Einsatz kommt dabei VirtualBox.
Ebenfalls an Bord sind Stealth VM und der One-Click-Installer. Über Letztgenannten lassen sich schnell die Browser Chrome, Opera und Tor Browser hinzuholen, sowie die Tools Tor Chat, BleachBit, Wireshark, I2P, Clam AntiVirus, der Steam-Client und Google Earth Pro. Obendrein bekommen Anwender kostenlosen Support.
Wer bereits Robolinux 9 einsetzt und auf die neue Version umsteigen möchte, muss Robolinux 10.1 neu installieren.



