Linus Torvalds hat eine Änderung durchgewunken, mit der Linux 5.13 automatisch die ersten 1 MByte Hauptspeicher reserviert. Dies soll verhindern, dass sich das BIOS und der Kernel um diesen Bereich streiten.
Ursprünglich sollte die neue Version von Grub schon im letzten Jahr erscheinen, dafür bietet der Bootloader trotz des kleinen Versionssprungs mehrere interessante Neuerungen. Unter anderem schützt Grub 2.06 vor den zwei BootHole-Attacken und versteht sich mit LUKS2 verschlüsselten Partitionen.
Dank einiger Aufräumarbeiten im Quellcode soll die Desktop-Umgebung flotter laufen. Zudem haben die Entwickler leicht an der Optik geschraubt. Abschließend gibt es zahlreiche Neuerungen in der Wayland-Sitzung.
Relativ still und leise haben die Entwickler des Raspberry Pi OS ein Update veröffentlicht. Gleichzeitig lässt sich der Chip des Raspberry Pi Pico ab sofort auch einzeln für gerade einmal 1 US-Dollar erwerben.
Die Distribution AlmaLinux entsteht aus den freien Quellcodepaketen des nur kommerziell erhältlichen Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und möchte das eingestellte CentOS beerben. Das neue AlmaLinux 8.4 unterstützt erstmals Secure Boot und bietet neue Module Streams.
In der DELUG-Ausgabe finden Sie diesmal auf Seite A der DVD das aktuelle Fedora 34 Workstation, die andere Seite enthält den Ubuntu Server 21.04, Videos von der FOSDEM 2021, zwei Reports über FOSS-Foundations und vieles mehr.
Rund fünf Jahre haben die Entwickler für die neue Version 20210522 ihres quelloffenen BIOS- und UEFI-Ersatzes Libreboot benötigt. Die jetzt freigegebene Version läuft zwar auf weiteren Systemen, ist jedoch explizit noch als Testversion gekennzeichnet.
Der Installationsassistent von AntiX hat mit Version 19.4 dazugelernt, zudem kommt ab sofort SeaMonkey als Standard-Browser zum Einsatz. Die schlanke Distribution basiert auf Debian Buster, verwendet aber für den Systemstart kein Systemd.
Hinter dem Begriff Guix verbirgt sich nicht nur eine Distribution des GNU-Projekts, sondern auch der darin eingesetzte Paketmanager. Beide haben die Entwickler jetzt in einer neuen Version freigegeben. Während der Paketmanager erweiterte Befehle bietet, unterstützt die Distribution auch...
Die äußerst schlanke Distribution Bodhi Linux basiert ab sofort auf Ubuntu 20.04.2, wobei die Installation von Snaps deaktiviert ist. Darüber hinaus haben die Entwickler das standardmäßig verwendete ArcGreen-Theme überarbeitet.
Das auch als SystemRescueCD bekannte Live-System hilft mit seinen vorinstallierten Werkzeugen bei der Systemrettung. Die neue Ausgabe 8.03 behebt einige Fehler der Vorversion und nimmt die beiden Tools Xfburn und Gsmartcontrol an Bord.
Das grafische Partitionierungswerkzeug GParted hat in Version 1.3.0 ein paar kleinere Neuerungen erhalten, von der das entsprechende Live-System profitiert. Letztgenanntes basiert weiterhin auf Debian Sid, wechselt aber zum Linux-Kernel 5.10.28-1.
Als Käufer der DELUG-Ausgabe finden Sie diesmal auf der ersten Seite der DVD das aktuelle Parrot Security 4.11. Die andere Seite enthält unter anderem elf Vorträge von der rC3 2020, ein E-Book über Curl, 4MLinux Server 36.0 und vieles andere mehr.
Wer unter Linux eine Firewall einrichten möchte, muss sich nicht mit dem gewöhnungsbedürftigen Iptables herumschlagen. Dank Canonicals Uncomplicated Firewall gelingt das Einrichten einer Brandmauer im Handumdrehen – zumindest bis zu einem gewissen Grad.
Die Distribution Nitrux basiert auf Debian und verwendet ihre eigene Desktop-Umgebung NX, hinter der sich ein vor allem optisch angepasstes KDE Plasma 5.21 verbirgt. Im Hintergrund arbeitet jetzt standardmäßig der Linux-Kernel 5.10 mit Long Term Support.







