Aus Linux-Magazin 07/2021

In eigener Sache: DELUG-DVD

In der DELUG-Ausgabe finden Sie diesmal auf Seite A der DVD das aktuelle Fedora 34 Workstation, die andere Seite enthält den Ubuntu Server 21.04, Videos von der FOSDEM 2021, zwei Reports über FOSS-Foundations und vieles mehr.

Neben dem normalen Linux-Magazin ohne DVD gibt es die DELUG-Ausgabe, deren Datenträger in einer Art modularem System Programme und Tools enthält, die wir in der jeweiligen Ausgabe vorstellen. Zudem finden Sie darauf nicht im Heft besprochene Software, die die Redaktion besonders empfiehlt.

Fedora 34 Workstation

Von der Seite A der DELUG-DVD bootet Fedora 34 in der für Desktop-Rechner gedachten Workstation-Variante (Abbildung 1). Mit diesem Release ersetzt das noch recht junge Pipewire die Audioserver Pulseaudio und JACK. Das Dateisystem Btrfs komprimiert zudem im Hintergrund alle gespeicherten Daten per Zstd. Zur aktualisierten Software zählen der taufrische Kernel 5.11, LibreOffice 7.1, Ruby 3.0 und Go 1.16.

Abbildung 1: Fedora 34 nutzt Gnome 40 als Desktop, das unter anderem die Arbeitsflächen horizontal anordnet und das Dock an den unteren Fensterrand klebt.

Abbildung 1: Fedora 34 nutzt Gnome 40 als Desktop, das unter anderem die Arbeitsflächen horizontal anordnet und das Dock an den unteren Fensterrand klebt.

FOSDEM 2021

Drehen Sie die DVD um und greifen mit dem Webbrowser darauf zu, landen Sie in einem HTML-Menü mit zahlreichen weiteren Inhalten. Daraus stechen direkt die 12 Vorträge von der FOSDEM 2021 hervor. Auf der Online-Konferenz referierten Open-Source-Entwickler über unterschiedlichste Themen. So tauchte etwa Swati Sehgal in den Kubernetes-Scheduler ein, während sich Sanja Bonic und Janos Pasztor das Geschehen in einem Honeypot vorknöpften. Benedict Suska stellte das deutsche Schul-frei-Projekt vor, das Open-Source-Software in der Bildung fördert.

E-Books und Ubuntu

Zahlreich Organisationen wie die Apache Software Foundation unterstützen Open-Source-Projekte bei ihrer Arbeit. Gleich zwei Reports von Martin Michlmayr nehmen die Rolle dieser sogenannten FOSS-Foundations näher unter die Lupe. Unter anderem verrät der Autor, in welchen Bereichen die Organisationen aktiv helfen können und wie ein Open-Source-Projekt die passende FOSS-Foundation auswählt.

Abbildung 2: Passend zur Bitparade liefert die DVD Testversionen des hier gezeigten PDF Studio 2020 und des Master PDF Editor.

Abbildung 2: Passend zur Bitparade liefert die DVD Testversionen des hier gezeigten PDF Studio 2020 und des Master PDF Editor.

Des Weiteren wartet auf der DVD neben dem aktuellen Ubuntu Server 21.04 auch noch der Proxmox Backup Server 1.1, mit dem Sie in wenigen Mausklicks einen Backup-Server aufsetzen. Eine maßgeschneiderte eigene Distribution zimmern Sie wahlweise mit dem Baukasten T2 oder der Anleitung “Linux from Scratch”.

Bei Interesse tauschen Sie Dateien mit dem Tool Croc, werfen einen Blick auf den Quellcode des Elasticsearch-Forks Opensearch, testen zwei kommerzielle PDF-Editoren, überwachen Netzwerkgeräte mit dem Kommandozeilenwerkzeug Thola, erkunden das F’-Framework zur Steuerung von Flugkörpern, rufen Daten mit der neuen Programmiersprache Logica ab, verwalten Nutzerkonten mit FreeIPA oder vertiefen sich in Software zu den weiteren Artikeln dieses Hefts. (jlu)

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