Linux ist mehr als nur ein günstiges Betriebssystem. Für Kinder wird es zur sicheren Spielwiese für erste Klicks, kreative Experimente und Programmierabenteuer. Es eröffnet eine erstaunlich vielseitige Welt mit freien Games, Lernsoftware und Bastelideen.
Längst ist Linux nicht mehr nur ein Betriebssystem für Server oder Entwicklerrechner. Inzwischen verspricht es auch, eine erstaunlich vielseitige Spiel- und Lernplattform für Kinder zu sein. Neben klassischen Spaß-Games gibt es unter Linux eine breite Palette an offenen, werbefreien Lernspielen. Sie reichen von ersten Mausübungen über Lesen und Rechnen bis hin zu Programmierexperimenten in Minecraft oder Scratch [1].
Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, welche Spieltypen sich für welche Altersgruppen eignen, welche Projekte sich bewährt haben und wie sich das Ganze mit vertretbarem Aufwand in einen pädagogisch sinnvollen Rahmen einbetten lässt. Ein wesentlicher Pluspunkt von Linux liegt in seiner Anpassbarkeit. Die große Freiheit beim Gestalten der Benutzeroberfläche senkt die Einstiegshürde für Kinder.
Viele Lernspiele für Kinder sind quelloffen und stehen unter einer freien Lizenz. Die Bildungssoftware gibt es gewöhnlich gratis. Obendrein zeigt sie sich hinsichtlich der Hardwareanforderungen relativ genügsam. Vor allem in Schulen oder Familien mit knappen Budgets spielt das eine wichtige Rolle: Zum Spielen braucht es keinen leistungsstarken, kostspieligen Rechner, wenn die Software auch auf älteren Geräten flüssig läuft.
Warum Linux-Spiele?
Eltern verbinden Gaming häufig mit Konsolen oder Windows, übersehen aber, dass Linux als Plattform einige strukturelle Vorteile verspricht. Die Mehrheit der Kinderprogramme und Lernspiele ist quelloffen, werbefrei und oft ohne In-App-Käufe. Das reduziert Ablenkungen ...
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