Wenn es beim Systemstart auf jede Sekunde ankommt, erweist sich der Linux-typische Klassiker Sys-V-Init als lästiger Bremser. Entwickler von Embedded-Geräten und schlanken Spezial-Distributionen sollten Ausschau nach zeitgemäßeren Sprintern halten.
Mit neue Optimierungen, experimenteller Unterstützung für den kommenden C++-Standard 200x, einer optional parallelisierten C++-STL und einem neuen Java-Compiler aus dem Eclipse-Projekt versucht die neue GCC-Version 4.3 die Entwicklerrechner zu erobern .
Embedded-Entwickler zirkeln um jedes Byte. Da kommen abgespeckte C-Bibliotheken wie UC-Libc und Dietlibc, schlankere Standard Template Libraries für C++ sowie GNU-Tool-kompatible Zwerge genau recht.
Beim Cross-Kompilieren für ein Embedded-System übersetzen Sie Ihren Quellcode für eine andere CPU als die im PC des Entwicklers eingebaute. Der folgende Workshop erklärt zwei Wege, wie das mit dem GCC als Crosscompiler zu bewerkstelligen ist.
Ob Accesspoints, Firewalls, Network Attached Storage, Navigationsgeräte oder Handys - auf unendlich vielen Geräten läuft Linux. Über das Warum, das Wie und über die Eigenschaften typischer Embedded-Architekturen klärt dieser Artikel auf.
Kaum ein Embedded-Entwickler schneidert die unteren Betriebssystem-Komponenten selbst zusammen. Die meisten greifen auf fertige Distributionen zurück - freilich nicht auf Debian, Suse, Fedora & Co., sondern auf Spezialkollektionen.
Mit der Integration des OpenMP-Standards vereinfacht der GNU-Compiler ab Version 4.2 die Parallelprogrammierung in C, C++ und Fortran. Neue Optimierungen sollen übersetzte Programme beschleunigen. Ob der Plan aufgeht, verraten die Benchmarks.
Seit Ende Juni ist Dev-FS nun endlich Geschichte: Nachdem es mehr als drei Jahre auf dem Abstellgleis rangierte, verdrängte sein Nachfolger Udev den Geräteverwalter jetzt endgültig aus dem Kernel. Das Linux-Magazin blickt dem Sieger unter die Haube.
Wo jedes Byte zählt, speckt Dietlibc das System ab: Die überschaubare C-Bibliothek ersetzt die Standard-Glibc und macht C-Programme fit für den Einsatz auf Embedded-Systemen mit minimalen Ressourcen.
Das Oprofile-Paket sammelt statistische Laufzeit-Informationen moderner Prozessoren und wertet sie aus. Das erlaubt das Profiling komplexer, interagierender Programme und Bibliotheken und ermöglicht somit eine Analyse des gesamten Systemverhaltens.
Der GNU-Compiler GCC hat neben dem Dialekt Objective C++ eine Menge Neuerungen an Bord. Ein handgeschriebener Parser für C und Verwandte soll die erste Stufe der Übersetzung beschleunigen, andere Erweiterungen die Sicherheit eigener Programme verbessern.
Mit X11R7 steht seit mehr als zehn Jahren die erste Major-Release des grafischen Standardgerüsts zur Verfügung, das jetzt aus Einzelkomponenten besteht. Mit X11R6.9 erschien zugleich die letzte monolithische Ausgabe für bestehende Systeminstallationen - auf der Codebasis von Release 7.0.
Der Alsa-Standard hat das Open Sound System weitgehend verdrängt. Die Alsa-Module verhüllen eine Plugin-Schicht, die umfassende Konfigurationsmöglichkeiten bietet.
Wollen mehrere Anwendungen gleichzeitig auf Audiohardware zugreifen, wird das unter Linux zum Problem. Die gängige Lösung ist ein Soundserver, der direkte Hardwarezugriffe kapselt. Jack ist ein Exemplar dieser Gattung, das alle Qualitäts- und Geschwindigkeitsansprüche befriedigt.
Im Juni stellte Intel die Version 9.0 des C-, C++- sowie Fortran-Compilers für die hauseigenen Prozessoren vor, um damit die Messlatte für hochoptimierten Code höher zu legen. Die vom Linux-Magazin ermittelten Benchmarks vergleichen Anspruch und Wirklichkeit.














