Ein Jahr nach Version 3.4 erscheint GCC 4.0 mit einer neuen internen Struktur, die künftige Verbesserungen vorbereitet, aber jetzt schon Ergebnisse zeigt: Der Compiler vektorisiert C-Code automatisch und übersetzt C++-Programme schneller als sein Vorgänger.
Statische Gerätedateien sind angesichts aktueller Hardware nicht mehr zeitgemäß. So erfordert Hotplugging an USB- und anderen Bussen dynamisches Gerätehandling. DevFS erfüllt zwar viele Ansprüche an eine solche Lösung, wird aber nun von Udev abgelöst.
Seit das XFree86-Projekt seine Lizenz geändert hat, findet der X-Server der X.org Foundation immer mehr Beachtung bei Anwendern und Distributoren. Version 6.8 ist seit kurzem veröffentlicht und bringt viele grafische Features, nach denen sich Unix-Anwender schon lange gesehnt haben.
Jede neue GCC-Version verspricht schnelleren und besseren Code zu generieren. Mit der Ende April veröffentlichten Version 3.4.0 soll die Compiler-Suite auch das Kompilieren schneller erledigen. Das Linux-Magazin hat nachgemessen und mit Intels ICC verglichen.



