Auf dem Berliner Open Stack Dach Day 2015 stellte Mark Collier, COO der Open Stack Foundation, in seiner Keynote die Vision des Cloud-Infrastruktur-Projekts vor. Die heißt "Planet Open Stack".
Mozillas Sicherheits-Team zahlt bereits seit einiger Zeit Geld, wenn Nutzer Security-Bugs melden. Nun hat das interne Bug-Bounty-Komitee die Beträge erhöht.
Apple will im Laufe des Jahres den Quellcode für seine noch relativ jungen Programmiersprache Swift freigeben. Der Code soll dann unter einer von der OSI unterstützten Lizenz stehen und Apple will einen Port für Linux entwickeln.
Kernel 4.1 wird nach Aussage der Linux-Foundation und von Greg Kroah-Hartman eine LTS-Release.
Dank der Jitsi Videobridge soll es ab Firefox 40 funktionieren, Videokonferenzen direkt über den Browser zu führen - auch mit Nutzern anderer Browser. Dafür benötigte Firefox Multistream-Support und musste das Jitsi-Projekt die Videobridge anpassen. Ein Blogeintrag rekapituliert das Vorgehen.
Das Systemd-Projekt wechselt auf Github. Das Projekt verspricht sich davon eine reibungslosere und effektivere Zusammenarbeit. Auf der Mailingliste legen die Entwickler die Gründe für den Schritt dar und erläutern das künftige Vorgehen.
Microsofts Powershell-Team hat angekündigt, künftig Open SSH unterstützen zu wollen. Das soll unter anderem die Interaktion mit Linux verbessern, ist aber nicht der erste Versuch in diese Richtung.
In der neuen Version 1.8.0 des Wayland-Protokolls und seines Referenz-Compositors Weston erleichtern die Entwickler um Kristian Høgsberg die Arbeit an eigenen Sprach-Bindings für Wayland und spendieren Weston zu Testzwecken ein "headless rendering".
Der UN-Sonderberichterstatter David Kaye ruft in einem Report Staaten dazu auf, starke Verschlüsselung und Anonymität zu fördern, berichtet die Electronic Frontier Foundation (EFF).
Das französische Team von OCS Inventory NG, einer freien Inventarisierungs-Management-Software unter GPL, will ihren Code auf Github veröffentlichen. Auch eine nächste Version soll demnächst erscheinen.
Sourceforge hat auf die Malware-Vorwürfe des Gimp-Projekts reagiert und dieses selbst dafür verantwortlich gemacht. Die Gimp-Entwickler bleiben bei ihrer Darstellung und wollen nun den Schaden minimieren.
Die Macher von Xen Orchestra kündigen mit Version 4.0 die bislang größte Release ihrer kommerziellen Software an. Diese unterstützt erstmals Docker und fortgeschrittene ACLs, automatisiert Xen-Server-Updates und verbessert die Darstellung auf Mobilgeräten.
Im nächsten Linux-Kernel kann sich das Dateisystem Ext 4 selbst verschlüsseln. Die Interprozess-Kommunikation Kdbus wurde zwar hitzig diskutiert, hat es aber nicht in den Kernel 4.1 geschafft.
Debian 8 alias Jessie ist erschienen. Der stabile Zweig der Distribution aktualisiert zahlreiche Softwarepakete und schickt neue Desktops ins Rennen. Der Umstieg vom Vorgänger Wheezy dürfte aber vor allem wegen des neu eingeführten Systemd nicht für alle Nutzer in Frage kommen.
Githubs Editor Atom feierte kürzlich seinen ersten Geburtstag. Das Unternehmen bewirbt die extrem konfigurierbare freie Anwendung als Kompromiss zwischen Vi und Emacs auf der einen, Sublime und Textmate auf der anderen Seite. Auch im Rohzustand wirkt die Mischung schon vielversprechend.










