Ausgabe Juli 2003
Artikel
Das Spenden an freie Softwareprojekte erweist sich als nicht immer ganz einfach, denn die Methoden der einzelnen Projekte sind oft unterschiedlich. Wir erklären die Hintergründe und beschreiben die Wege zu einigen dieser Spendentöpfe.
Bei der Suche nach neuen Medikamenten ziehen Forscher auch die Erbinformationen von Menschen und Tieren als Informationsquelle heran. Ein Open-Source-Projekt leistet mit seiner Genom-Datenbank bei der Suche nach Krankheitsursachen und dem Verständnis von Krankheitsverläufen wertvolle Hilfe.
Es kreischt wie ein Zahnarztbohrer oder klappert wie ein Fernschreiber: Der Tod einer Festplatte lässt fast jedem kalte Schauer über den Rücken laufen. Wenn es beim Einspielen des Backups dann Probleme gibt, ist guter Rat sprichwörtlich teuer.
Der Preisverfall bei IDE-Festplatten eröffnet ihnen neue Einsatzmöglichkeiten als Backupmedien, denn sie kosten inzwischen etwa genauso viel wie DLT- oder AIT-Streamer-Bänder. Der Storage-Cluster der Uni Tübingen zeigt die Backup-Zukunft.
Es muss nicht immer Hardware sein: Wenn ausreichend Rechenleistung zur Verfügung steht und Hot Swap nicht erforderlich ist, tut ein Software-Raid gute Dienste. Aber wie migriert man eine vorhandene Installation?
Für hochverfügbare Linux-Systeme sind Cluster oder Failover-Lösungen die Mittel der Wahl. Mit Linux Heartbeat gelingt das sehr einfach - beispielsweise ein redundanter NFS-Server mit geteilter Platte.
Wackamole arbeitet im Untergrund des Netzes und sorgt dafür, dass dessen Dienste verfügbar bleiben. Zwei Binaries genügen für einen dynamischen Cluster mit beliebigen Linux-Distributionen. Dieser Artikel erklärt Konfiguration und Technologie und vergleicht sie mit der Rainfinity Rainwall.
Der Markt für Software-Verteilsysteme ist riesig und unübersichtlich. Die Kurzvorstellung einiger interessanter Lösungen kann erste Anhaltspunkte bei der Auswahl des richtigen Systems bieten. Die fünf hier vorgestellten Kandidaten richten sich an verschiedene Zielgruppen.
Eine wichtige Frage für den Admin größerer Netzwerke ist, wie er effizient neue Software installieren und alte auffrischen oder deinstallieren kann. Linux - hier gezeigt anhand von Debian-Systemen - bietet dazu unterschiedliche Möglichkeiten.
"Linux auf dem Desktop" und "Groupware" heißen die beiden großen Themen des 9. Linuxtags, der vom 10. bis 13. Juli in Karlsruhe stattfindet. Vertreter der Open-Source-Szene und der Industrie treffen dort auch in diesem Jahr auf ein interessiertes Publikum.
Mit neuen Vorwürfen und Drohungen an Linux-Nutzer verabschiedet sich SCO/Caldera äußerst unfreundlich von der Open-Source-Welt. Diese wiederum hält die Chancen des Unternehmens in einem Gerichtsprozess über geistiges Eigentum für vernachlässigbar klein.
Dem Beispiel des famosen Suchdienstes Google folgend, bietet nun auch das virtuelle Kaufhaus Amazon.com seinen Produktkatalog per XML und Webservice an. Perl-Programmierer nutzen dies und suchen gezielt nach Produkten und Preisen.
Programme müssen ihre Daten nicht immer am SQL-Datenbankserver aufgeben: Für viele Aufgaben sind eingebettete Datenbanken die bessere Wahl. Jean-Claude Wippler hat mit Metakit eine DB-Engine entwickelt, die sehr sparsam mit den Ressourcen umgeht und dennoch einen großen Funktionsumfang bietet.
Wer Software im Team entwickelt, muss nicht nur den Quellcode verwalten, sondern auch gewährleisten, dass alle Mitarbeiter die Abläufe einhalten. Aegis übernimmt diese Aufgabe: Es verlangt Reviews für alle Änderungen am Code und stellt sicher, dass die Entwickler für neue Features Tests schreiben.
Wer sich ein wenig mit dem Qt-Toolkit beschäftigt hat, stellt überrascht fest, wie wenig Zusatzwissen erforderlich ist, um Software für die freie PDA-Oberfläche OPIE zu schreiben. Selbst für Programmiereinsteiger bietet das Projekt ein dankbares Betätigungsfeld.
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