Aus Linux-Magazin 07/2003

Linuxtag 2003

Auch 2003 bietet der Linuxtag wieder einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Open-Source-Szene und in der Industrie im Bereich der freien Software. Bereits im vergangenen Jahr trafen sich die beiden Welten am gleichen Ort.

"Linux auf dem Desktop" und "Groupware" heißen die beiden großen Themen des 9. Linuxtags, der vom 10. bis 13. Juli in Karlsruhe stattfindet. Vertreter der Open-Source-Szene und der Industrie treffen dort auch in diesem Jahr auf ein interessiertes Publikum.

Auch 2003 bietet der Linuxtag wieder einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Open-Source-Szene und in der Industrie im Bereich der freien Software. Bereits im vergangenen Jahr trafen sich die beiden Welten am gleichen Ort.

Auch 2003 bietet der Linuxtag wieder einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Open-Source-Szene und in der Industrie im Bereich der freien Software. Bereits im vergangenen Jahr trafen sich die beiden Welten am gleichen Ort.

Zum neunten Mal versammeln sich Developer und Anwender, um Erfahrungen auszutauschen und um über die Zukunft der freien Software zu diskutieren. Nach Stuttgart im Jahr 2001 findet der Kongress nun zum zweiten Mal in der Universitätsstadt Karlsruhe statt.

An dem Ansatz der Veranstalter, die Open-Source-Welt und die Business-Welt zusammenzubringen, hat sich nichts geändert. Thematisch liegen die Schwerpunkte aber in diesem Jahr auch beim Anwender.

Vorträge

Das freie Vortragsprogramm und das Forum in der Messehalle widmen sich zwei aktuellen Trends: freie Software auf dem Desktop und freie Groupware-Lösungen für Linux. Rund 20 Vorträge zu diesen Themen sind bisher zugesagt. Außerdem will der freie Kongress alle Facetten abdecken: von Anwendungsentwicklung und Systemadministration bis Systemplanung oder Sicherheit.

Die Referenten sind international renommierte Experten in ihrem Fachgebiet und haben oft maßgeblich an Komponenten und Programmsystemen mitgewirkt. Der freie Kongress findet von Freitag (11.) bis Sonntag (13.) statt und ist für registrierte Besucher kostenlos. Die Registrierung ist über die Webseite möglich.

“Der Linuxtag in Karlsruhe ist ein unerlässlicher Treffpunkt für alle, die mit Open- Source-Software arbeiten – oder sich darüber informieren wollen. Deshalb hat es fast schon Tradition, dass eine Staatssekretärin oder ein Staatssekretär aus dem Bundesministerium des Inneren hier das Wort ergreift”, sagt Dr. Goettrik Wewer, Staatssekretär in diesem Bundesministerium, der die Veranstaltung eröffnen wird.

Behördenkongress

In den letzten Jahren ist besonders die Nutzung von Open-Source-Lösungen in Unternehmen und Behörden in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Der Business- und Behördenkongress am Donnerstag (10.) etablierte sich so zu einer festen Größe.

IT-Verantwortliche berichten hier aus der Praxis über ihre Erfahrungen bei der Umstellung auf freie Software. Themen sind in diesem Jahr unter anderem die Migrationsprojekte des Innerenministeriums, die im letzten Jahr über die Bühne gingen.

15000 registrierte Besucher kamen im vergangenen Jahr auf die Fachmesse. Das freie Vortragsprogramm im Rahmen der Veranstaltung ist hochkarätig besetzt. Die Qualität des Vortragsprogramms, der Messeaussteller und der Besucher ist ausgezeichnet, so bewerteten die Aussteller des Linuxtags 2002 die Besucher zu über 70 Prozent als fachlich sehr gut.

Ausstellung

Ergänzt werden Business-Tracks und freies Vortragsprogramm durch eine Ausstellung, die Firmen Gelegenheit gibt, ihre Produkte vorzustellen. Neu in diesem Jahr ist ein Programming-Marathon, der in Zusammenarbeit mit der Firma Intel stattfindet. Information, Anmeldung und Programm unter [http://www.linuxtag.org].

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