Ob Messe-Fan oder -Muffel: Das Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation (Cebit) macht Jahr für Jahr von sich reden, diesmal vom 4. bis 9. März. Für Hingeher und Verweigerer hier ein kleiner Rundgang an den interessantesten Themen der Cebit 2008 entlang .
Xen
Gutes Werkzeug ist der halbe Erfolg - sogar wenn es eher um das Gegenteil von etwas Handfestem geht, nämlich um virtuelle Maschinen. An solchen Virtualisierungstools mangelt es unter Linux nicht, aber lange nicht jedes taugt auch für jeden Zweck.
Linux ist traditionell das bevorzugte Spielfeld für Virtualisierung - im Rechenzentrum, auf Workstations, bei Internet-Hostern und bei Entwicklern. Entsprechend dynamisch entwickeln sich der Markt und die Produkt-Features. Das Linux-Magazin stellt die Top-Sportler vor und begutachtet deren...
Virtualbox bietet gleich drei verschiedene Arten, eine virtuelle Maschine ans Netzwerk zu koppeln. Wer volle Kontrolle möchte, muss aber auf die Kommandozeile abtauchen und kryptische Befehle eingeben.
Die Open-Source-Virtualisierungslösung Xen ist ab sofort in Version 3.2 verfügbar. Die neue Veröffentlichung präsentiert sich nicht nur mit neuen Funktionen, sondern auch mit Änderungen unter der Haube.
Open Suses freier, übers Web zugänglicher Buildservice nimmt jedem interessierten Entwickler Arbeit und Ärger ab. Er kann sich aufs Programmieren konzentrieren statt für diverse Plattformen Compiler-Sessions abzuhalten, Abhängigkeiten nachzuhecheln und Pakete für Dutzende Distributionen zu schnüren.
Das NetBSD-Projekt hat Version 4.0 seines freien, Unix-artigen Betriebssystems veröffentlicht.
Das heiß gehandelte Thema Virtualisierung entwickelt sich für die großen Hersteller zum Pflichteintrag im Produktportfolio: Nach Oracle hat nun auch Sun mit der Virtualisierungs- und Management-Plattform xVM eine eigene Lösung vorgestellt.
Oracle stellt auf seiner Hausmesse Open World in San Francisco eine eigene Virtualisierungssoftware namens Oracle VM vor, basierend auf der freien Virtualisierungslösung Xen.
Der Linux-Distributor Red Hat hat seine Unternehmensplattform Red Hat Enterprise Linux (RHEL) aktualisiert und die Version 5.1 veröffentlicht.
Ein Red-Hat-Update soll verschiedene Sicherheitslücken in der Virtualisierungslösung Xen schließen, eine davon besteht aus einem Fehler in einem Python-Skript.
Aus der Züricher Google-Niederlassung stammt die Software Ganeti, die virtuelle Maschinen unter Xen verwaltet. Die Entwickler der Suchmaschinenfirma haben das Werkzeug nun unter GPLv2 veröffentlicht.
Red Hats Arbeitsgruppe Emerging Technologies hat Virtual Machine Manager (Virt-manager) in Version 0.5.0 freigegeben. Mit der Desktop-Anwendung lassen sich virtuelle Maschinen, beispielsweise unter Xen, verwalten.
Das amerikanische Unternehmen XenSource kündigt für kommenden Montag seine Virtualisierungs-Software XenEnterprise in Version 4 an.
Der baumartig organisierte Verzeichnisdienst OpenLDAP bildet das Rückgrat vieler Infrastrukturen. Wirft eine plötzliche Böe den LDAP-Server um, kann nur eine verteilte Struktur mit Slave-Servern die Katastrophe verhindern. Eine Anleitung.





