Wer statt einer Fritzcard eine andere passive ISDN-Karte sein Eigen nennt, kann in der Regel unter Linux weder Faxe senden noch empfangen. Doch die Bibliothek Libfritzhook hintergeht als kommunikative Notstandslösung die Fritz-Software.
System
Wer per Konsole Dateien manipuliert, erwartet auch, dass das korrespondierende Konqueror-Fenster daneben die mitbekommt. Konqueror pollt dazu nicht das Verzeichnis, sondern setzt das Filemonitoring des Kernels ein. Besonders effizient geht das mit dem neuen Inotify.
Inodes und Dentries entschlüsselt: Das virtuelle Filesystem im Kernel lässt Applikationen auf unterschiedlichste Dateisysteme einheitlich zugreifen. Dieser Artikel erklärt die Grundlagen, entschlüsselt Inodes und Dentries und zeigt, wie man ein eigenes Filesystem implementiert.
Wenn es knallt, dann spürt man die Folgen weit: Läuft der Fileserver voll, haben alle Benutzer mit offenen Applikationen ein saftiges Problem. Gleiches gilt bei Hardware-Ausfall oder wenn das System abstürzt. Und wohin entlädt sich der gebündelte Unmut der User? Auf den armen Admin.
Die Entwicklung von Gerätetreibern ist dank der Ignoranz vieler Hersteller nach wie vor eine der Hauptaufgaben der Linux-Community. Dieser Artikel zeigt am Beispiel eines USB-Empfängers für DVB-T und analoges Fernsehen, wie Linux-Treiber mit viel Aufwand und Hilfe der Windows-Treiber entstehen.
Sobald eine Anwendung parallele Prozesse oder Threads einsetzt, ist deren Synchronisation unerlässlich. Der Kernel 2.6 stellt neben den etablierten Spinlocks und Sys-V-Semaphoren mit den Fast Userspace Mutexes einen neuen, oftmals besonders effizienten Ansatz bereit.
Im Juni stellte Intel die Version 9.0 des C-, C++- sowie Fortran-Compilers für die hauseigenen Prozessoren vor, um damit die Messlatte für hochoptimierten Code höher zu legen. Die vom Linux-Magazin ermittelten Benchmarks vergleichen Anspruch und Wirklichkeit.
Für Fehlersuche und Performance-Messungen brachte der Linux-Kernel bislang nur wenige praktische Instrumente mit. Mit KProbes und JProbes lassen sich bei Kernel 2.6 Halte- und Messpunkte ohne großen Aufwand in das laufende Betriebssystem einfügen.
Dank automatischer Hardware-Erkennung müssen Admins das X-Window-System kaum noch manuell konfigurieren. Doch wer die hervorragenden Netzwerkfähigkeiten und Tuningmöglichkeiten von X11 verwenden will, sollte Hintergrundwissen mitbringen. Dieser Artikel vermittelt grundlegende Kenntnisse.
Du kommst da net rein: Dieser Spruch selbstgefälliger Türsteher ist bei sicherer Software unvermeidbar. Jedes Programm muss genau wissen, welche Daten zu ihm passen und welche es ablehnt. Die guten von bösen Eingaben unterscheiden fällt aber nicht immer leicht.
Nokia überraschte auf der Linux World Conference in New York mit einem Pocket-Computer mit Linux und Gnome-Oberfläche. Die Community hat über zwei Jahre bei der Entwicklung mitgeholfen, ohne von dem Gerät zu wissen oder auch nur den Namen des Herstellers zu kennen.
Vor kaum zehn Jahren beherrschten graue Anwendungen den grauen Hintergrund des Unix-Desktops. Heute präsentieren sich KDE und Gnome mit moderner Oberfläche. Ihre Gestaltung verlangt ein geschultes Auge und guten Geschmack, beim Anzeigen und Erzeugen der Elemente hilft Tcls Werkzeugkasten.
Selbst unter dem LUG-typischen Einfluss zyklischer Störungen gelingt es dem Magazin-Kolumnisten Charly zu beschreiben, wie er trotz gesperrten NTP-Ports zu einer vernünftigen Systemzeit kommt.
Kernelprogrammierer können auf die effiziente dynamische Speicherverwaltung von Linux bauen. Doch auch für Applikationsentwickler sind Kenntnisse des Buddy-Systems und des Slab-Allokators interessant, denn es stecken trickreiche Algorithmen dahinter.
Admins, die nur ein paar Clients und ein, zwei Server unter ihren Fittichen haben, kommen mit Trial-and-Error und dem Prinzip Feuerwehr sehr weit. Sobald das Netz größer wird, ist damit Schluss: Durchdachtes Management, professionelle Software und aus Rechenzentren bekanntes Equipment müssen her.













