Mit dem Anticipatory-IO-Scheduler greift der Linux-Kernel vorausschauend und damit recht effektiv auf Festplatten zu. Der brandneue CFQ-IO-Scheduler tritt als ambitionierter Konkurrent auf. Der Artikel erklärt die Arbeitsweise beider Zugriffsstrategien und zeigt, worin sie sich unterscheiden.
System
Fast jedes Skript oder Programm öffnet und bearbeitet Dateien. Dieser Workshop zeigt, wo die Gefahren lauern, und erklärt Admins und Entwicklern, wie sie Fehler schon an der Wurzel neutralisieren.
Projekte wie Pax oder Exec-Shield verankern tief im Kern eines Linux-Systems zusätzliche Sicherheitsmechanismen, die deutlich über die herkömmliche Zugriffskontrolle hinausgehen. Sie vermindern die Gefahr durch Exploits, Race Conditions und Ressourcen-Verschwendung.
Bei Linux 2.6.10 kann der Anwender über die Auswahl von IO-Schedulern bestimmen, wie der Kernel auf Festplatten zugreift. Wer weiß, wie sie intern funktionieren, passt das System optimal an die eigene Anwendung an. Zur Laufzeit lassen sich die IO-Scheduler über das SysFS austauschen und einstellen.
Ob für Applikations- oder Treiberprogrammierer: Der asynchrone Zugriffsmodus im Kernel 2.6 verspricht Geschwindigkeitsvorteile bei der Ein- und Ausgabe. Dieser Artikel zeigt, wie Entwickler von Async-I/O profitieren, und untersucht, ob die Implementation die Versprechungen erfüllt.
Der Applicationserver Zope erfreut sich als Open-Source-Plattform für Contentmanagement-Systeme großer Beliebtheit. Vor kurzem ist die von Grund auf neu entwickelte Version X3.0 des Python-Framework erschienen. Dieser Beitrag verrät, was sich geändert hat.
Unter einem echten Multitasking-System wie Linux laufen viele Prozesse gleichzeitig. Dabei kommt es nicht selten zu konkurrierenden Zugriffen auf Dateien. Um Datenverluste zu vermeiden, gibt es mehrere Methoden, um Dateien mit Locks zu versehen. So sichert sich ein Programm exklusiven Zugriff.
Der unüberschaubar große Zoo von Netzwerkgeräten spiegelt sich im Kernel in der Anzahl zugehöriger Treiber wider. Wie sie intern funktionieren, zeigt diese Folge der Kern-Technik. Ein virtuelles Netzwerk-Device dient als Einstieg für eigene Experimente.
Verbindungslose Kommunikation über UDP ist im Kernel mit weniger Aufwand zu programmieren als das verbindungsorientierte TCP. Eine geschickte Einstellung der Socket-Parameter lässt eigene Module auf Broadcasts hören und steigert die Performance.
Dass es TCP/IP-Netzwerkfunktionen im Kernel gibt, überrascht kaum, denn schließlich implementiert der Betriebssystemkern den zugehörigen Stack. Das Nutzen der Funktionen in eigenen Kernelmodulen funktioniert aber etwas anders als bei den Userspace-Verwandten.
Bereits vier Wochen vor der Systems stellt der Düsseldorfer Distributor die Version 17 seines Desktop-Linux vor. Die Redaktion bekam exklusiv die Gelegenheit zum Testen der neuen Software.
Das neu entwickelte Reiser 4 steht kurz vor seiner Premiere im Kernel 2.6. Es verspricht atomare Transaktionen, schreibt und liest flotter als sein Vorgänger ReiserFS, nutzt die Platte besser und ist durch Plugins erweiterbar. Dancing Trees dirigieren dieses File-Orchester.
In der Tcllib sammeln Entwickler praktische Werkzeuge, die typische Programmieraufgaben lösen oder ganze Netzwerkprotokolle implementieren. Da sie sich auf eine reine Tcl-Erweiterung ohne kompilierten Code beschränkt, ist die Bibliothek sofort einsatzbereit. Dieser Streifzug stellt einige Teile vor.
Systemaufrufe bilden die Schnittstelle zwischen Userspace und Kernel. Dieser Artikel zeigt, wie sie funktionieren und wie man sogar eigene Systemcalls implementiert.
Etwas Detailwissen darüber, wie Prozesse Speicher anfordern, hilft beim Debugging unwilliger oder übermäßig RAM-hungriger Prozesse. Obgleich es mehrere Formen zu unterscheiden gilt - alle Informationen spiegelt der Kernel augenblicklich ins Proc-Filesystem ein.














