Die Einrichtung neuer Accounts auf einem Unix-System geschieht weitgehend automatisch, oft mit Hilfe grafischer Oberflächen. Unter der Haube arbeiten dabei einige Mechanismen, die dem neuen User eine komfortable Umgebung bereitstellen. Dieser Workshop zeigt, worauf Admins achten sollten.
Server
Das Lightweight Directory Access Protocol hat sich bei der zentralen Verwaltung von Benutzerdaten bewährt. Das Prinzip eignet sich auch für den Zugriff auf geschützte Webseiten: Mit etwas Geschick beziehen Apache 2 und Tomcat die Daten zur Benutzeridentifikation von einem LDAP-Server.
Das Ausbleiben oder übermäßige Verzögerungen von Ping-Antworten können ein Hinweis auf drohende Serverprobleme sein. Damit sie den Admin nicht mit Fehlalarmen aufschreckt, muss rein auf Ping gestützte Überwachungssoftware feinkörnig konfigurierbar sein - so wie Smokeping.
Gründe, Windows- durch Linux-Server zu ersetzen, sind schnell gefunden. Dank Samba fühlt sich Linux auch in vorhandenen Domänen wohl. Nur für den Admin wird das Leben schwerer, denn viele Komponenten führen ein Eigenleben - ein Umstand, den UCS zu beseitigen trachtet.
Gentoo Linux lässt sich flexibel und einfach an eigene Bedürfnisse anpassen. Diese Anleitung zeigt, wie man mit dem distributionseigenen Tool Catalyst individuelle Live-CDs herstellt.
Geschickte Konfiguration und Geschwindigkeits-optimierte SQL-Selects verbessern die Performance einer Datenbankanwendung ganz ohne zusätzliche teure Hardware merklich - demonstriert am Beispiel von Oracle-Datenbanken unter Linux.
Zentralisierte Backup-Lösungen sparen Zeit, Platz und Geld. Auch Datenbanken lassen sich auf diese Weise sichern, brauchen aber die Unterstützung spezieller Software. Ein Vergleich am Beispiel von Oracle.
Im vergangenen Monat stellte der Admin-Workshop Werkzeuge vor, mit denen Administratoren Serverdienste in ihr System einbinden. Dieses Mal erfahren Sie alles über das Ident-Protokoll und dessen Aufgaben sowie die Fallen, die entstehen, wenn ein Rechner als Server dient.
Wenn's um den Mailversand an viele Empfänger geht, ist Mailman die passende Software. Doch bis alles läuft, müssen Sie das komplexe System erst mal konfigurieren. Auch der Umgang mit Listenmoderation, Spammern, Querulanten jeder Art und neugierigen Suchmaschinen-Spidern will gelernt sein.
Mieter von Stellplätzen in Rechenzentren kalkulieren so: Halbe Gerätegröße bedeutet fast den halben Preis. Das Linux-Magazin testete deshalb einen halben Server.
Inetd und Xinetd verwalten Netzdienste und kümmern sich um die Kommunikation mit den Clients. So muss ein Programm weder Daemon- noch Netzwerk-Code enthalten, um als Internetserver zu arbeiten.
Einer für alles - so lautet die Devise der LDAP-Befürworter. Das Plugin »ldapdb« agiert als Proxy zwischen einem Postfix-Mailserver und dem zentralen Verzeichnisdienst und sorgt für sichere Nutzerauthentifizierung mit den Mechanismen des Simple Authentication and Security Layer.
Bei räumlich weit verteilten Clients oder hohen Anforderungen an Sicherheit und Skalierbarkeit versagen die herkömmlichen Filesharing-Techniken Samba und NFS. Das Andrew-Filesystem (AFS) hat für diesen Fall eine Lösung parat. Seine Zellen erreicht man weltweit unter dem gemeinsamen Anschluss »/afs«.
In heterogener Umgebung ist SMB das Protokoll der Wahl. Gegenüber NFS authentifiziert es seine Benutzer auf dem Server. Intern ist SMB aber reichlich verworren - Samba-Experten vermuten, dass selbst Microsofts eigene Dokumentation riesige Löcher hat.
Ein Mailserver ist heute eine Synthese aus MTA, IMAP- und POP-Server, Authentifizierungssystem und Account-Verwaltung. Der Workshop zeigt, wie mit Postfix, Cyrus-IMAP, MySQL und dem Webfrontend Web-cyradm ein solches System entsteht.














