Der amerikanische Netzwerk- und Sicherheitsspezialist Stillsecure hat unter dem Namen Cobia eine neue Routing- und Firewall-Plattform für kleine und mittlere Netzwerke vorgestellt.
Routing, Bridging
Kaum jemand denkt darüber nach, doch wer eine URL im Browser abschickt, setzt eine Maschinerie in Gang, an der sich in derselben Sekunde oft weltweit Rechner beteiligen - allein schon für die Übersetzung des Hostnamens in eine maschinenlesbare Adresse via DNS.
Anonymität im Web ist ein Mythos. Vom Webserver mitgeloggte IPs und Zugriffzeiten reichen zur eindeutigen Nutzer-Identifizierung aus. JAP, der Java Anonymous Proxy, verspricht Abhilfe durch Mixen der Nutzerdaten und ist trotz seiner Komplexität äußerst einfach zu bedienen.
Ein universelles Proxy-Protokoll für TCP und UDP, mit dem interne Hosts sicher über die Firewall kommen und dabei ihre Benutzer authentifizieren - diese Identity-Management-Aufgabe erfüllt das Socks-Protokoll. Der Artikel stellt das Protokoll und eine Implementierung vor.
Die Bluebox-Firewall hieße richtiger Blackbox: Konfiguriert doch bei dieser Linux-Appliance nicht der Admin vor Ort die Filterregeln, sondern ein geschulter Bluebox-Vertriebspartner. Laut Hersteller eignet sich das Gerät besonders für kleinere Firmen ohne eigene IT-Abteilung - eine Behauptung,...
Wenn die mitgelieferte Firmware Ihres Linksys-Routers nicht alle Anforderungen erfüllen kann, ist die Versuchung groß, einfach eine auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Linux-Distribution hochzuladen. Ein kleiner Programmierfehler in der Original-Firmware hilft Ihnen dabei.
Modernes Bandbreitenmanagement begrenzt und formt den Datenstrom, der das eigene Netz verlässt. Das steigert die Performance der vernetzten Applikationen und spart auch Kosten. Jedes Linux beherrscht heute die passenden Verfahren; zwei Appliances zeigen, wie einfach die Verkehrskontrolle gelingt.
Linux selbst beherrscht viele Techniken, die den ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr kontrollieren, begrenzen, priorisieren und aufteilen. Alle Queueing-Varianten unterstehen der abstrakten QDisc-Schicht, die wiederum dem TC-Kommando gehorcht.
Das Radius-Protokoll dient meist dazu, Benutzer an Dial-in-Systemen zu authentifizieren. In Kombination mit 802.1X schützt Radius aber auch lokale Netze: Anwender und deren Rechner müssen sich erst in tiefen Protokollschichten authentifizieren, bevor der Switch ihren Port freigibt.
Seit Entwicklerkernel 2.5.45 ist IPsec fester Bestandteil von Linux. Dabei löste eine neue Implementierung das bisherige Freeswan ab. Das neues Design verzichtet aber auf virtuelle Interfaces und bereitet dadurch dem Zusammenspiel mit Netfilter-Firewalls große Probleme.
Diesmal gibt es gleich zwei Bücher zur Systemadministration: Das erste Werk heißt "Squid" und bietet eine umfangreiche Anleitung und Referenz zum gleichnamigen Proxyserver. In "Unix-Systemadministration" erhält der Käufer eine Übersicht über die Konfiguration diverser...
IPsec ist der De-facto-Standard für den Aufbau virtueller privater Netze (VPNs). Freeswan integriert dieses Sicherheitsprotokoll in den Linux-Kernel und unterstützt dabei sogar die opportunistische Verschlüsselung. Installation und Konfiguration sind jedoch nicht trivial.
Der einfach zu konfigurierende OpenVPN-Daemon nutzt das Tun-Device und arbeitet selbst im Userspace. Das UDP-Protokoll verwendet TLS-Verfahren zur Authentifizierung und kann damit als sehr sicher gelten.
Tinc ist ein VPN-Daemon, der ohne Kernelmodifikation ganze Netze tunnelt. Besonders bei größeren VPN- Installationen wird sich der Admin über die einfache Konfiguration freuen: Zusätzliche Knoten sind deutlich schneller integriert als bei Freeswan.
Cipe ist eine robuste und recht einfach zu benutzende VPN-Technik. Da es IP-Pakete in UDP verpackt, überwindet das Crypto-IP-Encapsulation-Protokoll spielend NAT- und Socks-Geräte.













