IPsec ist der De-facto-Standard für den Aufbau virtueller privater Netze (VPNs). Freeswan integriert dieses Sicherheitsprotokoll in den Linux-Kernel und unterstützt dabei sogar die opportunistische Verschlüsselung. Installation und Konfiguration sind jedoch nicht trivial.
Routing, Bridging
Der einfach zu konfigurierende OpenVPN-Daemon nutzt das Tun-Device und arbeitet selbst im Userspace. Das UDP-Protokoll verwendet TLS-Verfahren zur Authentifizierung und kann damit als sehr sicher gelten.
Tinc ist ein VPN-Daemon, der ohne Kernelmodifikation ganze Netze tunnelt. Besonders bei größeren VPN- Installationen wird sich der Admin über die einfache Konfiguration freuen: Zusätzliche Knoten sind deutlich schneller integriert als bei Freeswan.
Cipe ist eine robuste und recht einfach zu benutzende VPN-Technik. Da es IP-Pakete in UDP verpackt, überwindet das Crypto-IP-Encapsulation-Protokoll spielend NAT- und Socks-Geräte.
Gibt es im Netzwerk mehrere Wege zu einem Ziel, dann entscheidet dynamisches Routing, welchen Weg ein IP-Paket nimmt. Aufwändige Protokolle beurteilen die Qualität der Verbindungen und treffen auf dieser Basis ihre Wahl. Die Routing-Software Zebra implementiert mehrere Routing-Protokolle.




