Das Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat mit VerSys ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 1,6 Millionen Euro gefördertes Projekt gestartet. VerSys dient als freie Verifikationsplattform für Software auf einem virtuellen RISC-V-Chip.
Risc-V
Nach dem Mutterkonzern IBM schließt sich nun auch Red Hat offiziell der Risc-V-Foundation an. Davon verspricht sich das Unternehmen mehr Kontrolle über die Hardware.
Mit der Herausgabe des ersten Release Kandidaten für Grub 2.04 steht für den populären Bootloader nach fast zwei Jahren ein Update an. Entsprechend umfangreich sind die Änderungen.
Mit Qemu 3.0 haben die Entwickler eine neue Version des Emulators auf den Weg gebracht, die rund 2300 Commits von 169 Beitragenden enthält. Die Versionsnummer haben die Macher von 2.12 großzügig auf 3.0 angehoben.
Die technische Universität Madras in Indien arbeitet an Open-Source-CPUs auf Basis des freien Befehlssatzes RISC-V. Das Projekt meldet nun einen ersten Erfolg: Das erste Tape-out startet eine Linux-Distribution.
Auf einer Webseite wollte ARM auf die angeblichen Risiken der Risc-V-Architektur hinweisen. Doch die Aktion ging gründlich daneben: Nach Protesten außerhalb und innerhalb der Firma wurde die Seite vom Netz genommen - soweit das eben möglich ist.
Risc-V ist eine offene Instruction-Set-Architektur, die auch der Linux-Kernel unterstützt. Offen bedeutet in diesem Fall, dass Interessenten eigene Risc-V-Chips entwerfen und herstellen dürfen. Von Fedora 27 gibt es nun auch Risc-V-Images für Qemu.