Ab Version 2.3 verteilt Apple sein Drucksystem CUPS unter der Apache-2.0-Lizenz. Bislang unterstand die auch unter Linux eingesetzte Software der GPLv2.
Recht, Lizenzen
Das seit fast 15 Jahren laufende Verfahren SCO vs. IBM geht laut einem Bereich von Ars Technica in eine weitere Runde. Ein Bundesberufungsgericht hat die Fortsetzung zumindest in einem Bereich erlaubt.
Das Fiduciary Licence Agreement (FLA) regelt das Abtreten von Urheberrechten und nun auch Patenten an Organisationen oder Personen. Die Neuregelung bringt das FLA auf Version 2.0, der Vorgänger, Version 1.2, stammt aus dem Jahr 2007.
Red Hat weitet nach fünfzehn Jahren sein Patentversprechen von 2002 aus. Das soll nun für alle Patente des Unternehmens gelten und darüber hinaus gehen.
Open SSL soll künftig in noch mehr FOSS-Produkten zum Einsatz kommen, daher wollen die Entwickler nun die Lizenz ändern. Doch das ist nicht ganz einfach.
In seiner Vollversammlung am 15. Februar hat sich der Münchner Stadtrat mit den Stimmen der schwarz-roten Mehrheit entschieden, die Umstrukturierung der städtischen IT prüfen zu lassen. Der Beschluss sieht vor, dass die Umstellung auf Windows-Clients und marktübliche Office-Programme geprüft...
Der Gründer des Open-Lava-Projekts, David Bigagli, hat Post von IBMs Anwälten erhalten. Der Vorwurf: Ab Version 3.0 verletze die GPL-Software Copyright von IBM. Bigagli widerspricht, doch die Hintergründe bleiben unklar.
Die Free Software Foundation (FSF) hat ihr im vergangenen Jahr erreichtes 30-jähriges Bestehen zum Anlass genommen, einen ersten Jahresbericht zu veröffentlichen. Dort sind Kennzahlen, Aktivitäten und Ziele nachzulesen.
Das Hamburger Landgericht hat die Klage von Kernel-Hacker Christoph Hellwig gegen VMware wegen Verletzung der GPL abgewiesen.
Möglicherweise hat sich ein Linux-Entwickler mit Hilfe der GPL und Schadenersatzansprüchen finanziell bereichert. Dieses Vorgehen entspreche aber nicht den Community-Richtlinien der FSF und der SFC und wirft grundsätzliche Fragen auf.
Ist das wirklich Open Source? Diese Frage stellen sich Entwickler und ihre Chefs häufig, bevor sie ein Produkt auf den Markt bringen. Die Open-Source-Initiative bietet nun ein API an, um das maschinell zu prüfen.
In einem Blogeintrag auf dem Portal Linkedin behauptet eine Oracle-Anwältin, Google habe die GPL getötet und sei für den "Tod 'freier' Software" verantwortlich.
Google hat in San Francisco ein Wiederaufnahmeverfahren wegen seiner Nutzung von Java in Android gegen Oracle gewonnen.
Von Remix OS 2.0 hat Jide, die Firma dahinter, eine Betaversion veröffentlicht, die ein paar technische Neuerungen mitbringt. Zu offenen Lizenzierungsfragen fehlen aber weiterhin Informationen.
Im Rechtstreit zwischen Linux-Entwickler Christoph Hellwig und VMware wegen Verletzung der GPL haben die Kontrahenten einen neuerlichen Schlagabtausch hinter sich. Die gerichtliche Anhörung könnte im ersten Quartal stattfinden.




