Das seit fast 15 Jahren laufende Verfahren SCO vs. IBM geht laut einem Bereich von Ars Technica in eine weitere Runde. Ein Bundesberufungsgericht hat die Fortsetzung zumindest in einem Bereich erlaubt.
Im März 2003 hatte SCO IBM verklagt. Der Vorwurf: IBM verwende für sein kommerzielles Unix Teile von Unix System V, das SCO laut eigenen Angaben gehöre. Die Firma sei laut dem Ars-Technica-Bericht inzwischen pleite und so gut wie tot, scheint aber dennoch auf eine Milliarden-Summe zu spekulieren, die IBM im Falle einer Niederlage vor Gericht zahlen müsste.
Während das Gericht in Denver (Colorado) zwei Anweisungen des vorherigen Richters David Nuffer aufrecht erhielt, erlaubt es den Fortgang des Prozesses auf Basis eines Veruntreuungsvorwurfs. Den erhebt SCO gegen IBM, das in seinem Release von Monterey OS im Mai 2001 Code von SCO genutzt haben soll. Da dem OS ein Compiler fehlte, wirft SCO IBM nun vor, diese Scheinversion lediglich veröffentlicht zu haben, um das eigene Produkt, AIX für die Power-Architektur, mit dem gestohlenen Code zu verkaufen. Laut Gericht wurde das kommerzielle Produkt mit dem Code am selben Tag veröffentlicht, wie Monterey OS.
Der Fall geht nun zurück an das vorherige Gericht in Salt-Lake-City.





