Red Hat hat die Version 4.22 seiner Plattform OpenShift veröffentlicht. Das Update bringt Neuerungen für die Sicherheit, die Verwaltung virtueller Maschinen, die Automatisierung von Cloud-Infrastrukturen und den Betrieb von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz.
OpenShift 4.22 stärkt unter anderem die Zero-Trust-Architektur. Red Hat hat zentrale Komponenten auf ein Universal Base Image umgestellt, um die Angriffsfläche zu verringern. Die Version 1.12 von OpenShift Sandboxed Containers und Confidential AI stehen als Technology Preview für den geschützten Betrieb sensibler Anwendungen und Arbeitslasten mit Künstlicher Intelligenz bereit.
Für die Virtualisierung erweitert Red Hat die Möglichkeiten zur Migration und zum Betrieb virtueller Maschinen in unterschiedlichen Umgebungen. Konsistente Snapshots sollen die Datensicherung verbessern. Zudem unterstützt OpenShift hochverfügbare Zwei-Knoten-Cluster für den Einsatz am Netzwerkrand.
Bei der Infrastrukturautomatisierung integriert Red Hat Karpenter in den Red Hat OpenShift Service on Amazon Web Services. Zusammen mit der Unterstützung von Amazon Elastic Compute Cloud Spot Instances soll die Plattform Rechenressourcen effizienter verteilen und Cloud-Kosten senken.
Verbesserte Isolierungsmechanismen für gehostete Steuerungsebenen trennen Mandanten in Umgebungen mit mehreren Clustern stärker voneinander. Das soll Unternehmen auch bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen unterstützen.
Für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz bringt OpenShift 4.22 den JobSet Operator zur Verwaltung verteilter Trainingsläufe und zur Feinabstimmung großer Sprachmodelle. Der Model Context Protocol Server für Red Hat OpenShift steht als Technology Preview bereit und soll einen kontrollierten Zugriff auf Ressourcen von Clustern ermöglichen.





