Drei Forscher von der TU München haben mit TPDE ein eigenes Compiler Back-End Framework vorgestellt, das deutlich schneller arbeiten soll als LLVM. Der Quellcode steht jetzt unter einer Open-Source-Lizenz auf GitHub.
LLVM
NixOS, die Distribution rund um den Paketmanager Nix, nutzt in ihrer Variante mit Gnome-Desktop jetzt dessen Version 45, zudem springt LLVM auf die Version 16.
Chris Lattner hat LLVM begründet und Swift erfunden. Die Sprache Mojo soll Vorteile von Python und C vereinen.
Eine native Kompilierung von Python soll eine Programmgeschwindigkeit wie bei C und C++ ermöglichen.
Mit LLVM können nun auch GPU-Shader für DirectX kompiliert werden. Außerdem unterstützt die Werkzeugsammlung das neue ARMv9.
Mit der Veröffentlichung von OpenMandriva LX 4.3 schließen die Entwickler die vor einigen Jahren begonnene Aufnahme der kompletten LLVM-Toolchain ab. OpenMandriva rühmt sich, bereits 2015 als erste Distribution auf den LLVM-Kompiler gesetzt zu haben.
Mold 1.0 gilt den Entwicklern als erste stabile und produktionsreife Version des High-Speed-Linkers. Er funktioniere derzeit unter Linux, wo er als schneller Ersatz für den Standard-GNU-Linker für die meisten Benutzerprogramme funktionieren sollte.
Die schlanke Distribution Alpine Linux dient häufig als Grundlage von Containern und Servern. Im Hintergrund arbeitet ab sofort der Linux-Kernel 5.15. Darüber hinaus startet Alpine Linux auch auf Systemen mit aktiviertem Secure Boot.
Ursprünglich sollte die neue Version von Grub schon im letzten Jahr erscheinen, dafür bietet der Bootloader trotz des kleinen Versionssprungs mehrere interessante Neuerungen. Unter anderem schützt Grub 2.06 vor den zwei BootHole-Attacken und versteht sich mit LUKS2 verschlüsselten Partitionen.
Rund ein Jahr seit der Veröffentlichung der Version 4.1 tritt OpenMandriva Lx 4.2 in Erscheinung. Neu ist unter anderem der nun fertiggestellte Port zur 64-Bit-ARM-Architektur (AArch64).
Die Compiler-Infrastruktur LLVM ist in Version 11.0 erschienen und unterstützt mit dem Flang-Frontend die in den 50er Jahren hippe Programmiersprache Fortran. Clang verbessert die Fehlerrückmeldungen, bringt neue Warnmeldungen und Compiler-Flags.
Alpine Linux 3.12.0 unterstützt erstmals die Programmiersprache D und läuft auf Prozessoren mit MIPS64-Architektur (Big Endian). Die übrigen Neuerungen beschränken sich auf aktualisierte Pakete.
Die Compiler-Infrastruktur LLVM und liegt nun in Version 10.0.0 vor. Clang, das Frontend für C, C++ und Objective C, startet neuerdings nicht mehr in einem Sub-Prozess und unterstützt C++ Concepts.
Mit Wine lassen sich Windows-Programme unter Linux ausführen. Die jetzt veröffentlichte neue Version 4.20 enthält für .NET-Programme eine neue Fassung der Mono-Engine inklusive eines FNA-Updates.




