Mold 1.0 gilt den Entwicklern als erste stabile und produktionsreife Version des High-Speed-Linkers. Er funktioniere derzeit unter Linux, wo er als schneller Ersatz für den Standard-GNU-Linker für die meisten Benutzerprogramme funktionieren sollte.
Wer eine große ausführbare Datei erstellen will, die lange zum Linken braucht, sei mit Mold gut bedient, teilen die Entwickler mit. Zumindest könne man versuchen, ob sich damit die Erstellungszeit verkürzen lässt. Mold sei zudem einfach zu erstellen und zu benutzen.
Rui Ueyama, der Entwickler von Mold lässt zudem wissen, dass er weiß, wie sich ein Unix-Linker verhalten sollte, da er auch der ursprüngliche Schöpfer der aktuellen Version des LLVM lld Linkers sei. Mold sei allerdings mehrere Male schneller als der LLVM lld-Linker.
Die nun stabile Version Mold 1.0 bringe gegenüber der vorangegangenen 0.9.6 wenig neues und seivielmehr dazu gedacht, deutlich zu machen, dass Mold für Linux jetzt stabil sei, so Ueyma weiter.
Zu den zukünftigen Plänen heißt es, dass man derzeit an Mold für MacOS arbeite, dass dann als Mold 2.0 erscheinen soll. Danach gehe es an die Windows-Version die es als Version 3.0 geben soll. Mold ist auf Github zu finden.


