Kernelentwickler Steven Rostedt hat Kernelshark 1.0 veröffentlicht, ein grafisches Frontend, um Daten des Kernel-Tracers auszuwerten.
Linux-Kernel
Der für die Sicherheit und IT-Entwicklung der Linux-Kernel-Infrastruktur zuständige Konstantin Ryabitsev will die Community von E-Mails wegmigrieren. Ein leichtes Unterfangen wird das nicht.
Auf den Github-Seiten von Netflix hat ein Entwickler mehrere Sicherheitslücken in den Kerneln von Linux und FreeBSD gepostet. Die Advisorys sind teils als kritisch gekennzeichnet, weil sich die Lücken remote ausnutzen lassen.
Mit der Distribution Tails können Anwender ohne Konfiguration sicher und anonym über das Tor-Netzwerk ins Internet. Die neue Version 3.14 schließt durch aktualisierte Anwendungen mehrere Sicherheitslücken und behebt kleinere Fehler.
Der Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman hat sich erneut des inzwischen zu den dienstältesten Kerneln zählenden 3.18.x angenommen. Mit Version 3.18.140 ist eine neue Version erschienen, die hauptsächlich Android-Telefonen helfen soll.
Intel hat vier weitere Lücken in seinen Prozessoren entdeckt. Zombieload und Fallout klingen besser als Microarchitectural Data Sampling (MDS), für den Linux-Kernel gibt es Patches.
Die zuständigen Maintainer Christoph Hellwig und David Miller haben den IDE-Treiber für offiziell veraltet erklärt. Er soll dann bis 2021 endgültig aus dem Kernel entfernt werden.
Linux 5.1 bewältigt unter anderem asynchrone Ein- und Ausgaben für die Mehrheit der Use Cases, lässt Btr-FS-Nutzer die Kompressionslevel anpassen, unterstützt kumulative Live-Patches und ergänzt einen neuen Governor für den Energieverbrauch.
Die Firewall-Distribution IPFire 2.21 Core Update 128 kann auf Support für TLS 1.3 verweisen. Das Update auf OpenSSL 1.1.1 bringt diese Verschlüsselung mit.
Wie Borislav Petkov auf der Kernel-Mailingliste vorschlägt, soll das a.out-Format demnächst aus dem Kernel verschwinden. Es hatte sich dort über 25 Jahre lang gehalten, jedoch sei der Coredumping-Code in einem desolaten Zustand und das Beheben der Missstände sei zu aufwändig.
Es ist ein Zufall, dass beim Linux-Kernel und der Bash ungefähr zeitgleich der Versionssprung auf die 5 stattfand. Während Linus die Nummern nach Gutdünken vergibt, ändert die Bash ihre Version bei großen Anpassungen. Was mit Bash 5 auf den User zukommt, zeigt dieser Artikel.
Auf der Kernel-Mailingliste reichte Entwickler Dmitri Safonow gestern Patches für Time Namespaces ein. Die sollen vor allem in Containern die Uhren neu stellen.
Das Treiben gewiefter Eindringlinge muss nicht unentdeckt bleiben: Der Linux-Kernel besitzt mit dem Audit-Subsystem einen Mechanismus, der das ganze System oder einzelne Dateien und User auf neuralgische Aktivitäten hin überwacht. Wie das funktioniert und wie das Setup gelingt, erklärt die...
Nach der Veröffentlichung des Linux-Kernels 4.19 häuften sich Beschwerden über zerstörte Dateisysteme. Den entsprechenden Fehler haben die Entwickler jetzt gefunden und behoben.
Nach der Kritik an der schlechten Performance der Spectre-v2-Patches hat Greg Kroah-Hartman diese für die stabilen Kernelversionen 4.19.4 und 4.14.83 entfernt. Auch für den Vorab-Kernel 4.20 gibt es Neuigkeiten zu STIBP.


