Tails 3.14 aktualisiert Tor-Browser und entfernt Anwendungen

Tails 3.14 schließt durch aktualisierte Anwendungen mehrere Sicherheitslücken und behebt kleinere Fehler.

Mit der Distribution Tails können Anwender ohne Konfiguration sicher und anonym über das Tor-Netzwerk ins Internet. Die neue Version 3.14 schließt durch aktualisierte Anwendungen mehrere Sicherheitslücken und behebt kleinere Fehler.

Der Linux-Kernel klettert auf Version 4.19.37, zudem haben die Entwickler die meisten Firmware-Pakete auf den neuesten Stand gebracht. Der Tor-Browser meldet sich in Version 8.5, die gegenüber der Vorgängerin einige Sicherheitslücken stopft.

Tails 3.14 aktiviert alle verfügbaren Maßnahmen gegen Microarchitectural Data Sampling (kurz MDS) Attacken. Darüber hinaus deaktiviert das System Simultaneous Multithreading auf einem verwundbaren Prozessor. Letztgenannte Maßnahme soll gegen die Sicherheitsprobleme RIDL, Fallout und ZombieLoad helfen.

Nicht mehr standardmäßig vorinstalliert sind die Anwendungen Gobby, Pitivi und Traverso. Ebenfalls nicht mehr von Haus aus an Bord sind die Kommandozeilentools hopenpgp-tools, keyringer, monkeysign, monkeysphere, msva-perl, paperkey, pwgen, ssss und pdf-redact-tools. Anwender können alle genannten Programme jedoch weiterhin über die Softwareverwaltung hinzuholen. Durch ihre Entfernung schrumpft der Platzbedarf um fast 40 MByte.

Die OpenPGP- und Pidgin-Applet sind jetzt wieder im Panel rechts oben zu sehen. Des Weiteren ist nach einem Neustart jetzt das Add-on NoScript nicht mehr deaktiviert.

Sämtliche Neuerungen fasst auch die offizielle Ankündigung zusammen.

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