Ein Perl-Daemon beschert gelöschten Files ein zweites Leben und kann ungewollte Änderungen ungeschehen machen. Dafür überwacht er mit Hilfe der Kernelschnittstelle Dnotify eine Verzeichnishierarchie und integriert alle darin gefundenen Dateien transparent in ein eigenes Versionskontrollsystem.
Kernel
Nokia liefert das silbrig-schwarze Internet Tablet 770 seit Anfang November an Kunden aus. Zeit für einen ersten Test, was die Linux-basierte Firmware leistet und welche Erweiterungen möglich sind.
Die viel gerühmte Vielfalt bei freier Software bringt nicht nur Vorteile, sondern auch Probleme. Allein die Website Distrowatch zählt über 350 Distributionen - und die kochen in vielen Fragen ihr eigenes Süppchen. Die Linux Standard Base sorgt dafür, dass konforme Anwendungen überall laufen.
Hat ein Angreifer einen Computer erobert, will er sich vor Entdeckung schützen. Rootkits helfen ihm dabei: Sie verbergen Dateien und Prozesse vor den Blicken des Admin und installieren Hintertüren. Die Grundlagen dieser Softwaregattung zu kennen hilft den Admins dabei, Schlupfwinkel auszuleuchten.
Linux beherrscht Firewalling meisterlich, nur für den Einsatz in geschäftskritischen Umgebungen fehlte lange etwas. Nun rüstet Ct_sync die für Hochverfügbarkeit vermisste Synchronisation nach.
Hochverfügbare Firewalls gelten als hohe Kunst im Netzwerkschutz. Dank Clustering bleibt das Netz online, selbst wenn eine Firewall ausfällt. OpenBSD/PF (Maskottchen: Kugelfisch) besitzen gegenüber dem bekannteren Duo Linux/Netfilter einige Vorzüge. Der Artikel erklärt das Setup - für Linuxer...
Langes Warten bei Linux-Neustarts kann ziemlich lästig sein. Schuld sind die vielen Stufen des Bootprozesses. Der Kexec-Trick des Kernels umgeht sie und spart damit etwas Bootzeit ein. Als zusätzliches Schmankerl macht er Crash-Dumps möglich.
Für verschiedene Firewalls eine gemeinsame Oberfläche anbieten, die dem Admin zudem hilfreich unter die Arme greift: Wie FW-Builder dieses Kunststück vollbringt und welche Kniffe die internen Regel-Compiler dabei verwenden, erklärt der Autor der Software selbst.
Linux hat seine Wurzeln in den berühmten Bell Labs von AT&T, wo das erste Unix entstand. Dessen Programmierer waren seitdem nicht faul und entwickelten das verteilte Betriebssystem Plan 9, das seit ein paar Jahren als freie Software verfügbar ist.
Wir servieren wieder Leckerbissen aus der Welt der freien Software. Dieses Mal: Bluefish, Bidwatcher und KWappen. Außerdem gibt es Details zu Capi4BSD und zu aktuellen Ereignissen im Debian-Projekt und zum Schluss Wurst-Käse-Salat aus der eigenen Küche.
Wer statt einer Fritzcard eine andere passive ISDN-Karte sein Eigen nennt, kann in der Regel unter Linux weder Faxe senden noch empfangen. Doch die Bibliothek Libfritzhook hintergeht als kommunikative Notstandslösung die Fritz-Software.
Wer per Konsole Dateien manipuliert, erwartet auch, dass das korrespondierende Konqueror-Fenster daneben die mitbekommt. Konqueror pollt dazu nicht das Verzeichnis, sondern setzt das Filemonitoring des Kernels ein. Besonders effizient geht das mit dem neuen Inotify.
Statt nacheinander wie beim Staffellauf lassen alternative Bootsysteme viele Prozesse parallel anlaufen: ein Massenstart. Dabei benötigen sie manchmal nur die Hälfte der Zeit bis ins Ziel und bieten sich zudem oft noch als Servicemanager an, die ihre Klienten auch nach dem Start betreuen.
Unix-Systeme organisieren alle Dateien in einem hierarchischen Verzeichnisbaum. Damit sich Admins auch auf fremden Rechnern rasch zurechtfinden, gibt es hilfreiche Konventionen für den Aufbau eines Dateisystems. Sie legen fest, welche Datei wohin gehört.














