Die Ankündigung von Spectre und Meltdown fand nicht nur ein weltweites Medienecho, auch Linux und diverse Open-Source-Projekte beschäftigen sich mit den Folgen, darunter Mozilla, Ubuntu und Red Hat.
Kernel
Ungefähr 1000 Changesets mehr als im Vorgänger stecken im ersten Release Candidate von Kernel 4.15. Diese gehen vor allem auf AMD-Patches zurück: Linux unterstützt endlich AMDs neue Vega-Grafikkarten mit dem freien AMDGPU-Treiber. Mit im Gepäck: Support für HDMI 2.0 und Displayport 1.4.
Auf der ersten Seite der DVD wartet diesmal ein frisches Linux Mint 18.3 auf Anwender, auch Videos von der Kernel-Entwickler-Veranstaltung Kernel Recipes finden sich hier. Die andere Seite liefert einen Docker-Container mit Deepo, ein E-Book über sichere Webanwendungen und einiges mehr.
Unter der Bezeichnung Puppy Linux erscheinen mehrere extrem schlanke Distributionen, die sich vor allem für schwachbrüstige Rechner empfehlen. Die Entwickler haben jetzt die Variante namens Xenialpup in der neuen Version 7.5 freigegeben.
Auf dem Open Source Summit Europe Ende Oktober in Prag diskutierte Kernel-Chef Linus Torvalds mit Dirk Hohndel über Kernel-Fuzzy-Tests und den Maintainer-Mangel. Torvalds Arbeitgeber, die Linux Foundation, veröffentlichte derweil zwei offene Datenlizenzen und Statistiken zum Kernel.
Sicherheitslücken im Kernel bleiben oft überraschend lange unentdeckt. Die Kernelhacker-Initiative Kernel Self-Protection hat das Ziel, durch zusätzliche Features Angreifern ihr Tun zu vergällen, und wenn doch welche durchdringen, die Folgen abzumildern. Eine kleine Inspektionsreise ins Zentrum...
Weit über 100 Kernelthreads treiben ihr Wesen auf jedem normalen Linux-System. Das Gewusel wirft Fragen auf, die zu beantworten sich diese Kern-Technik zur Aufgabe macht. Um das Credo gleich vorwegzunehmen: Masse ist hier ausnahmsweise Klasse.
Nicht alle LTS-Versionen des Kernel erhalten automatisch sechs Jahre Support, stellte ein Linux-Foundation-Entwickler auf Google Plus klar.
Intels Hardware Accelerated Execution Manager (Haxm) ist nun quelloffen unter der BSD-3-Klausel-Lizenz. Auf dem Kernelmodul basiert vor allem ein Qemu-Beschleuniger.
Später als erwartet hat Linus Torvalds am Sonntag die Linux-Version 4.14 LTS offiziell veröffentlicht. An prominenter Stelle erwähnte er dabei den 0-Day Robot, der Teil eines neuen Testinfrastruktur ist.
Im USB-Subsystem des Linux-Kernel laufen offenbar eine ganze Reihe von Dingen schief. Mit einem manipulierten USB-Stick sind solche Systeme unter Umständen angreifbar.
Die Linux Foundation hat beim Open Sorce Summit in Prag den Linux Kernel Development Report 2017 angekündigt. Der grob im Jahresrhythmus veröffentlichte Report beleuchtet die Entwicklungsprozesse, die Beteiligten und die Arbeit am laut Stiftung „größten Gemeinschaftsprojekt in der...
Entwickler bei Suse arbeiten an einer Patch-Serie, die den Kernel um einen Bootscreen auf Basis des Framebuffers erweitern. Allerdings ist die Arbeit noch in einem frühen Stadium und die Diskussion darüber noch nicht im Gange.
Auf dem Open Source Summit in Prag diskutierte Kernel-Chef Linus Torvalds mit Dirk Hohndel über Fuzzing als Security-Maßnahme, Version 5.0 des Kernel und den Maintainer-Mangel. Zugleich veröffentlichte die Linux Foundation den jährlichen Kernel Development Report.
In seiner Keynote zur Linaro Connect hat Google-Mitarbeiter Illyan Malchev angekündigt, dass die Long-Term Support (LTS)-Versionen des Linux-Kernels mit Version 4.4 sechs Jahre Support erhalten, statt bislang zwei Jahre.







