Entwickler bei Suse arbeiten an einer Patch-Serie, die den Kernel um einen Bootscreen auf Basis des Framebuffers erweitern. Allerdings ist die Arbeit noch in einem frühen Stadium und die Diskussion darüber noch nicht im Gange.
Kernel
Auf dem Open Source Summit in Prag diskutierte Kernel-Chef Linus Torvalds mit Dirk Hohndel über Fuzzing als Security-Maßnahme, Version 5.0 des Kernel und den Maintainer-Mangel. Zugleich veröffentlichte die Linux Foundation den jährlichen Kernel Development Report.
In seiner Keynote zur Linaro Connect hat Google-Mitarbeiter Illyan Malchev angekündigt, dass die Long-Term Support (LTS)-Versionen des Linux-Kernels mit Version 4.4 sechs Jahre Support erhalten, statt bislang zwei Jahre.
Linux 4.14 unterstützt dank der Five Level Table Pages das Adressieren absurd hoher Mengen an virtuellem und physischem Speicher. Der Kernel verbessert zudem das Schlafverhalten mit Suspend-to-Idle-Support und führt mit Zstandard ein neues Kompressionsverfahren ein.
Secure Boot erwartet einen digital unterschriebenen Kernel. Eigene Module und Treiber von Drittanbietern lassen sich allerdings nur mit Nachhilfe laden. Außerdem hat Microsoft die Finger im Spiel.
Man sollte meinen, dass Linus Torvalds Menschen, die Sicherheitslücken im Kernel ausbeuten, nicht mag. Tatsächlich zollte er ihnen auf dem Open Source Summit in Los Angeles Respekt.
Wenn er sich nicht gerade als ein "furchtbarer Release mit größeren Problemen" entpuppt, wird Greg Kroah-Hartman den Kernel 4.14 zwei Jahre lang als LTS-Kernel mit Patches unterstützen.
Nach einer ereignisreichen Woche inklusive Nierenstein, veröffentlichte Linus Torvalds am Sonntag Abend den fertigen Kernel 4.13.
Theodore Ts’o hat 1994 die initiale Implementierung des Random Number Generator (RNG) in den Linux-Kernel vorgenommen. Im Auftrag des BSI untersucht die Security-Firma Atsec seit einigen Jahren den RNG auf seine Tauglichkeit. Der Kernel erfülle bis zur nun untersuchten Version 4.12 die...
Zwar ist auch diesmal wieder der meiste Code in der Grafikabteilung gelandet, von den Verbesserungen an Kernel 4.13 profitieren aber auch Dateisysteme und die Energieverwaltung.
Wireguard ist ein noch recht junges Projekt, das eine Aufnahme in den Linux-Kernel anstrebt und als mögliche Alternative zu Open VPN gilt. Nun haben die Projektteilnehmer die Sicherheit das Wireguard-Protokolls mit Hilfe des Tamarin-Provers formal verifiziert.
In Device Trees lagern Hardware-Spezifikationen, damit die Treiber beim Booten erfahren, worum sie sich kümmern müssen. Wegen der Aufsteckboards für Raspberry & Co. legen die Entwickler nun dynamische Device Trees nach, die lange nach dem Booten Peripherie-Neuankömmlinge willkommen heißen.
Am 2. Juli hat Linus Torvalds den nach seiner Aussage recht umfangreichen Kernel 4.12 freigegeben. Neben USB-Typ-C-Support sind zwei neue Terminplaner für Datenzugriffe auf Speichergeräte an Bord und AMDGPU-Code für Vega.
Im letzten legten Entwickler die Grundlage, im neuen Kernel 4.12 landen nun mit BFQ und dem Kyber I/O Scheduler zwei neue Terminplaner für Datenzugriffe auf Speichergeräte. Arbeit floss auch in den Vega-Support des AMDGPU-Treibers, zudem kommt Linux jetzt mit USB-Typ-C-Geräten klar.
Android-Apps als eigenständige Fenster auf dem Linux-Desktop – das beschert Anbox. Anders als gängige Android-Emulatoren setzt die Software auf LXC-Container und Kernel-Namespaces. Das Linux-Magazin hat die Pre-Alpha-Version getestet.










