Die Java-Entwicklungsumgebung Eclipse glänzt vor allem durch ihre Modularität. Wie Einsteiger die Software benutzen und eigene Plugins programmieren, zeigt das gleichnamige Buch. Wer sich lieber mit der Exploit-Kunst beschäftigt, findet im Hacking-Buch geballtes Wissen.
IDE
Die EIDE-Festplatten in vielen Linux-Rechnern bleiben weit hinter ihrer Leistungsfähigkeit zurück. Mit Hdparm löst der Anwender die von den gängigen Distributionen eingestellte Handbremse.
Wenn die Festplatte wieder einmal voll ist, möchte man am liebsten einfach eine zweite nahtlos einfügen. Der Logical Volume Manager erfüllt diesen Wunsch, er fasst mehrere Blockdevices zu einem homogenen Speicherpool zusammen, der sich leicht erweitern lässt.
Klaus Knoppers Distribution enthält viele Programme und Einstellungen, die man nicht in jeder Lebenslage braucht. Dieser Workshop und ein CD-Brenner sind Voraussetzungen für mehr Individualität.
Ähnlich wie Köche arbeiten auch Softwareautoren an immer neuen Kreationen für die Benutzer. Wir picken die Leckerbissen heraus. Diesmal: Free Priority, das Windows-NT-kompatible Betriebssystem React OS, "Software in the Public Interest" sowie Ärger bei GNU Hurd. Die Feinschmecker...
Obgleich eigentlich Arzt, zählt der Australier Con Kolivas (links im Bild) zu den Performance-Spezialisten unter den Kernelprogrammierern. Für Linux 2.4 gab er eine eigene Patchsammlung heraus, schrieb einen Benchmark und zeichnet für wichtige Scheduling-Algorithmen im Kernel 2.6 verantwortlich.
Ein VPN strahlt Sicherheit aus - aber wie es um sie tatsächlich bestellt ist, bleibt meist im Dunkeln. Jenseits der drei wichtigen Protokolle SSL, SSH und IPsec finden sich fast nur Applikationen mit gravierenden Mängeln. Das Linux-Magazin erklärt die Hintergründe und beschreibt Auswege.
Das neue Gerätemodell ordnet Hardware nach Kategorien und bildet die Struktur im Sys-Filesystem ab. Hält sich der Entwickler daran, unterstützt sein Treiber automatisch Powermanagement. Das Gerätemodell besteht aus einem Kernel-API und einem Laufzeitsystem.
Die alte Frage nach dem richtigen Paketformat hat eine neue Antwort gefunden: Starkits. Sie sind direkt ausführbar, trotzdem können interessierte Anwender, Programmierer und Admins das File auspacken und die Komponenten einzeln verwenden und installieren.
Nach seinem Wechsel von Conectiva zum Hardwarehersteller Cyclades sprach Marcelo Tosatti mit dem Linux-Magazin. Er verrät die Gründe für seinen Jobwechsel und seine Pläne für Kernel 2.4. Außerdem lobt er Linux, weil es Brasilien und der Dritten Welt zu mehr Unabhängigkeit verhilft.
Linux wird auf dem Desktop salonfähig, von Java ist dies leider nicht zu behaupten, zu gründlich wurde der Ruf schon vor Jahren ruiniert. Mit den Java-Language-Bindings ist aber eine performante und saubere Integration in das K Desktop Environment möglich.
Das neue Kochbuch zu DNS und Bind von Cricket Liu gibt Systemadministratoren einen leichten Einstieg in die Thematik, gleichzeitig dient es als Nachschlagewerk. Berthold Daum wendet sich an professionelle Java-Programmierer und führt sie in die Entwicklungsumgebung Eclipse 2 ein.
Ohne Kaffee läuft in deutschen Büros nichts. Der Beitrag beweist, dass auch Open Office mit Java viel leistet: Das Open-Office-SDK liefert ein Rezept für das belebende Gebräu.
IPsec ist der De-facto-Standard für den Aufbau virtueller privater Netze (VPNs). Freeswan integriert dieses Sicherheitsprotokoll in den Linux-Kernel und unterstützt dabei sogar die opportunistische Verschlüsselung. Installation und Konfiguration sind jedoch nicht trivial.
Gestiegene Besucherzahlen, gute Stimmung und interessante Kontakte - so lautet das Fazit nach der viertägigen Linux-Veranstaltung in Karlsruhe. Vor allem den kostenpflichtigen Business- und Behördenkongress am Donnerstag werteten Besucher und Veranstalter als vollen Erfolg.













