Obwohl sie nach dem gleichen Prinzip arbeiten, laufen RPMs von Suse 9.2 nicht unter Suse 9.3 und schon gar nicht unter Red Hat. Das Autopackage-Projekt setzt auf einen einheitlichen Standard für die Erstellung von Installationspaketen. Dabei lösen die einzelnen Pakete ihre Abhängigkeiten selbst auf.
GCC
Die viel gerühmte Vielfalt bei freier Software bringt nicht nur Vorteile, sondern auch Probleme. Allein die Website Distrowatch zählt über 350 Distributionen - und die kochen in vielen Fragen ihr eigenes Süppchen. Die Linux Standard Base sorgt dafür, dass konforme Anwendungen überall laufen.
Die Fähigkeiten der freien 3D-Engine Ogre ziehen sogar professionelle Spiele- und Echzeitgrafik-Hersteller an. Zudem kümmert sich eine aktive Gemeinde um den leistungsstarken 3D-Motor und leistet vorbildlichen Support. Grund genug also, um einen Blick unter die Haube zu werfen.
Wir picken Leckerbissen aus dem Topf mit freier Software heraus. Dieses Mal: FreeBSD 6 ist im Anmarsch, Syn-CE synchronisiert Pocket-PCs und I-Podder bringt Podcasts und Linux zusammen. Danach findet alles in einer Ricotta-Frühlingszwiebel-Torte seine Vollendung.
Die Leckerbissen aus der Welt der freien Software sind dieses Mal: Yast-2-Portierung auf Debian, KDE 4 und Qt 4, Bluetooth-Headsets und die Fehlerjagd beim Debian-Projekt. Außerdem: Woher kommen eigentlich die Debian-CDs? Als Nachtisch gibt es Fanta-Schnitten.
Sie wirken gesund und schmackhaft wie Schneewittchens Apfel, aber unter ihrer Schale verbergen manche Programmeingaben einen hochgiftigen Kern. Speziell bei Cross-Site-Skripting, Formatstrings und Buffer-Grenzen müssen programmierende Admins der Versuchung widerstehen.
Auch letzten Monat gab es Neuigkeiten in der Welt der freien Software. Dieses Mal: Saubermachen mit Debfoster und Deborphan, KCall sorgt für Anschluss und PHP2Go hilft bei der eigenen Website. Außerdem: Ubuntu ist toll - oder doch nicht? Streit bei Debian. Danach gibt es Gyros-Suppe.
Mit der zweiten Ausgabe des Jahrbuchs "Open Source" rekapitulieren die Herausgeber wieder einmal, welche herausragenden Entwicklungen und Themen im vergangenen Jahr die Community - mehr und mehr auch den Rest der Gesellschaft - bewegt haben.
Im Juni stellte Intel die Version 9.0 des C-, C++- sowie Fortran-Compilers für die hauseigenen Prozessoren vor, um damit die Messlatte für hochoptimierten Code höher zu legen. Die vom Linux-Magazin ermittelten Benchmarks vergleichen Anspruch und Wirklichkeit.
Stufe für Stufe hat Debian die lange Treppe zu Version 3.1 alias Sarge mühsam erklommen. Diese Projekteküche widmet sich ganz dem von vielen lange erhofften und kaum noch erwarteten Ereignis.
Ein Jahr nach Version 3.4 erscheint GCC 4.0 mit einer neuen internen Struktur, die künftige Verbesserungen vorbereitet, aber jetzt schon Ergebnisse zeigt: Der Compiler vektorisiert C-Code automatisch und übersetzt C++-Programme schneller als sein Vorgänger.
Mit dem C++-Toolkit Qt der norwegischen Firma Trolltech erstellen Programmierer Crossplattform-Anwendungen für Linux, Windows oder Mac OS. Auch der KDE-Desktop basiert auf Qt. Dieser Artikel gibt einen Ausblick auf die kommende Version Qt 4.0 und zeigt, worauf Umsteiger achten müssen.
Bis zum Faktor 10 ohne Hardware-Upgrade: Die Compiler-Cache-Software CCache übersetzt C- und C++- Programme in Rekordzeit. Intelligentes Caching macht's möglich.
Während früher die Aktualität und Anzahl der Pakete im Vordergrund stand, setzen Mandrake, Red Hat und Suse heute vermehrt auf Stabilität und Kontinuität. Mit dem Erscheinen von Red Hat Enterprise Linux 4 verfügen nun alle drei über eine Enterprise-Distribution mit Kernel 2.6 als Zugpferd.














