Technisch geht es dem Open-WRT-Projekt gut, eine neue Version wurde gerade veröffentlicht. Gefahr droht freien Betriebssystemen für Router, aber auch anderer Firmware, von der Legislative.
Behörden
Europas zweitgrößte Migration auf Libre Office und das ODF-Format soll in den nächsten anderthalb Jahren stattfinden. Italiens Militär stellt 150 000 PCs auf Libre Office um.
Die Stadt München trägt mittlerweile eine Menge Code und Bugfixes zu Open-Source-Projekten bei, schreibt das Open Source Oberservatory.
Der Hack des Hacking Team bringt auch dem Tor-Projekt neue Erkenntnisse. Demnach sei der vom Hacking Team behauptete Tor-Browser-Exploit eine Ente.
Auf Druck von Außen will Frankreichs Finanzamt den Quellcode für seine Einkommenssteuersoftware veröffentlichen. Aber bis dahin dauere es noch ein wenig, gibt die verantwortliche Ministerin Axelle Lemaire zu Protokoll.
Die Beratungsfirma Accenture hat 6600 Bürger verschiedener Länder zu ihrer digitalen Interaktion mit den Behörden befragt. Deutschland landete auf dem letzten Platz.
Schwenken Behörden auf Open-Source-Software um, spielen die Kostenersparnisse und die Größe der Behörden kaum eine Rolle, stellen Forscher einer niederländischen Universität fest.
In Hamburg hat die 22. DFN-Konferenz begonnen, die sich dem Thema "Sicherheit in vernetzten Systemen" widmet. Die überwiegend aus Universitäten und Behörden kommenden IT-ler haben Redebedarf zum Thema.
Die Regierung der kanadischen Provinz Quebec hat drei Open-Source-Lizenzen veröffentlicht, die es den Provinzverwaltungen einfacher machen soll, Softwarelösungen zu teilen.
Die amerikanische National Security Agency (NSA) stellt Teile ihrer Überwachungssoftware unter Open-Source-Lizenz, den Anfang macht Niagara Files (Nifi). Dabei inszeniert sich der Geheimdienst als staatliche Forschungseinrichtung.
Niedersachsens Polizei will laut Netzpolitik.org 12 000 Rechner zurück auf Microsoft migrieren und nennt die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung als Grund. Die aber veröffentlicht das niedersächsische Innenministerium nicht.
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) protestiert gegen die Pläne der Bundesnetzagentur, Providern den Einsatz von Zwangsroutern zu ermöglichen.
Die Verwaltung der italienischen Stadt Turin will 8300 PCs in den nächsten 18 Monaten von Windows XP auf Ubuntu umstellen und erwartet, auf diesem Wege sechs Millionen Euro einzusparen.
Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) prüft München einen Wechsel auf Windows. Der Grund seien zu viele Beschwerden über Linux.
Auf der Cebit hat die Open Source Business Alliance den kostenlosen "Ratgeber für Beschaffer der Öffentlichen Hand und Bieter bei Vergabeverfahren" präsentiert. Der bietet Verantwortlichen (nicht nur) in Behörden Hilfestellung, Ratschläge und Vertragsvorlagen zum nachhaltigen und erfolgreichen...







