Ausgabe September 2018

Titelthema: Gala für Freiheit
2018 ist ein Jubiläumsjahr: Debian feiert den 25. Jahrestag, Red Hat schwingt genauso lang den Hut, und die Mozilla Foundation fuchst sich seit 15 Jahren durch. Zeit für eine redaktionelle Geburtstagstorte: Der Schwerpunkt schaut aus Maintainer-Perspektive auf Debian, stellt berühmte Abkömmlinge vor und porträtiert Red Hat und Mozilla.
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Der Aufenthalt im Freien ist gefährlich. Zum Glück hilft die Vernunft den meisten von uns, die Gafahren einzuschätzen: Aufgrund eines Zeckenstichs eine der beiden ebenso schwer verlaufenden wie aussprechbaren Krankenheiten zu bekommen, ist statistisch äußerst...
Das Dateisystem Lustre fliegt aus dem Kernel – gegen den Willen vieler Lustre-Entwickler und eventuell nur vorübergehend. Mit der Technologie für den Berkeley Packet Filter landet zudem eine interessante Option im Kernel 4.18, um Userspace-Code im Kernelspace laufen zu lassen.
Während die Geschichte vieler kommerzieller Distributionen von jubelnden Aufs und heftigen Abs geprägt ist, darf das Community-Projekt Debian heuer auf 25 vergleichsweise kontinuierliche Jahre zurückblicken, in denen es seinen offenbar erfolgreichen Prinzipien treu geblieben ist.
Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass Ian Murdock das Debian-Projekt gründete. Die Community-Distribution ist aber nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der fortpflanzungsfreudigsten. Das Linux-Magazin gratuliert zum 25. Geburtstag und stellt eine Reihe von Debian-Abkömmlingen vor.
2018 fliegen bei Mozilla die Sektkorken gleich im Doppelpack: Nicht nur gab Browser-War-Verlierer Netscape vor 20 Jahren den Quellcode frei, der zur Firefox-Grundlage wurde. Vor 15 Jahren wurde zudem die Mozilla Foundation gegründet, die heute nicht nur Firefox finanziert. Ein Rückblick.
Aus einer Ein-Mann-Firma in 25 Jahren die international größte, unermüdlich expandierende und zudem ertragsstarke Open-Source-Firma zu machen, ist nicht nur die Realisierung des amerikanischen Traums, sondern liefert auch den schlagenden Beweis, dass freie Software kommerziell sehr einträglich...
Was macht freie Software aus? Verirren sich ihre Anwender in ihrem Lizenzdschungel? Wie sollte man Lizenzverstöße ahnden? Fragen, die das Linux-Magazin anlässlich der anstehenden Open-Source-Jubiläen Matthias Kirschner, Präsident der Free Software Foundation Europe, gestellt hat.
DELUG-Käufer erwarten diesen Monat neue und alte Schätze: Die erste Seite der DVD enthält das zu Redaktionsschluss aktuelle Debian 9.4 "Stretch", die andere Seite bietet zwei Videos über Knoppix 8.3, die Distributionen Linux Mint 19, Devuan 2.0, ein paar kleine Zeitreisen und vieles mehr.
Docker hat sich auch in vielen kleinen IT-Infrastrukturen und sogar in Heimnetzen fest verankert. Damit die Container nicht als loser Haufen durch die Infrastruktur marodieren, helfen dem Admin verschiedene GUIs dabei, sie zu verwalten. Die Bitparade beobachtet drei etablierte Lotsen bei der Arbeit.
Im Kurztest: Goscan 1.3, Gdzip 1.0.0, Dnote 0.3.0, Amp 0.4.0, Autoupdater 0.1, Gsnova 0.34.0
Oft sind es die ganz einfachen Werkzeuge, die – passend angewendet – zu schönen Erfolgen führen. Diesmal nimmt Sysadmin-Kolumnist Charly einen IP-Adressen-Filter zur Hand und zählt damit die Geräte im Haus oder stellt Spammern ein Bein.
Persistenter Speicher und Container galten bisher nicht unbedingt als Traumpaar, denn Kubernetes & Co. zeigen sich unflexibel, wenn es darum geht, Daten dauerhaft zu speichern. Rook bietet Cloud Native Storage für Kubernetes und will so für Harmonie sorgen.
Der Streit über die Einführung von Uploadfiltern und Leistungsschutzrecht geht in die Verlängerung. Das Europaparlament will über das Verhandlungsmandat zur Urheberrechtsreform noch bis September diskutieren. Die deutsche Bundesregierung ist uneins.
Einführungen ins objektorientierte Programmieren: Einmal anhand der Sprache Java, das zweites Werk geht genereller vor und erklärt die Konzepte sprachübergreifend.
Nach einem Kernel-Crash sammelt Linux noch im Todeskampf emsig Informationen zum Tathergang. Nur – wohin mit dem Vermächtnis, wenn schon alles verwüstet ist? Das virtuelle Filesystem Pstore hat als letzter Begleiter stets ein offenes Ohr.
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