Ausgabe Oktober 2001

Artikel

Wir arbeiten uns am Rhein entlang weiter nach Norden vor mit unseren Linux-Usergroups-Porträts. Diesmal sind wir zu Gast bei der Unix-Usergroup im Rhein-Neckar-Gebiet. Der Name lässt vermuten, dass die Mitglieder sich nicht nur mit Linux beschäftigen.

In den letzten Wochen hielten uns vor allem zwei Würmer in Atem, die Sicherheitslöcher in Microsoft-Produkten - wo sonst? - ausnutzen, aber auch Remote Clients spielen diesmal eine Rolle.

Leserumfragen zufolge spielen Themen für professionelle Systemverwalter eine zunehmend wichtige Rolle. Das Linux-Magazin wird sich künftig verstärkt mit diesem Umfeld beschäftigen.

Die elektronische Unterschrift, ein endlich verabschiedetes Datenschutzgesetz und eine weiterhin unklare Lage in Sachen Softwarepatente - das sind die Themen in der politischen Sommerpause. So bleibt uns sogar Platz für eine Buchempfehlung.

HBCI löst das PIN/TAN-Verfahren ab und macht Homebanking in der Handhabung einfacher und sicherer. Moneyplex ist das erste Finanzverwaltungs-Programm für Linux, das es mit Quicken und Co. aufnehmen kann und zudem HBCI in vollem Umfange unterstützt.

Wenn der Schwerpunkt von KDE 2.2 auf der Weiter- und Neuentwicklung von Applikationen liegt, steht eines der größten KDE-Core-Projekte nicht hintan: Die integrierte Entwicklungsumgebung KDevelop glänzt in der neuen Version vor allem mit einer modernisierten Benutzeroberfläche.

Ein Riese ist in Aufbruchstimmung. Am Ende der 32-Bit-Ära will Intel auch im 64-Bit-Zeitalter weiter an vorders-ter Front mitmischen. Der größte Prozessorhersteller gewährte dem Testlabor des Linux-Magazins Zugang zu seinem Solution Center, um den neuen Itanium-Prozessor unter die Lupe zu nehmen.

HP-LX tritt an, um Crackern das Leben schwerer zu machen. Im Gegensatz zu einem normalen Linux haben sie bei HP-LX selbst nach einem erfolgreichen Angriff keine Kontrolle über den Rechner.

Vom 10. bis 12. August verwandelte sich das Gelände der Universität im niederländischen Twente in ein riesiges Freiluft-Rechenzentrum. Computerbegeisterte aus ganz Europa und USA trafen sich zu "Hackers At Large 2001" (HAL).

Die Stadt München bietet in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität einen Service an, bei dem übers Internet Geodaten von einem Linux-basierten Mapserver abgerufen und on the fly in Bilddaten umgewandelt werden. Eine feine Sache - nicht nur für Leute mit Umzugsplänen.

Wenn ein Programm freundlich zu seinen Benutzern sein will, dann sollte es auch deren Sprache sprechen. Die Lokalisierung sieht Tcl/Tk bereits im Basispaket vor. Dynamische Menüs machen Applikationen für ihre Benutzer intuitiv bedienbar.

Die Fazination von E-Commerce scheint sich direkt proportional zu den Indices von Technologiebörsen zu verhalten. Dass diese Art Populismus in jeder Hinsicht zu kurz greift, versucht der Schwerpunkt mit seinem Blick auf die Software-Technik zu beweisen.

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