Die Distribution Devuan bietet ein Debian-System mit Kernel 4.19, das komplett ohne Systemd auskommt. In der neuen Version 3.0.0 mit dem Codenamen "Beowulf" stehen Runit und Openrc als weitere alternative Init-Systeme bereit.
Mozilla hat mit Firefox 77 die jüngste Ausgabe seines Browsers veröffentlicht. Zertifikate lassen sich dort jetzt einfacher auf der Seite verwalten, die Nutzer per „about:certificate“ aufrufen.
Alpine Linux 3.12.0 unterstützt erstmals die Programmiersprache D und läuft auf Prozessoren mit MIPS64-Architektur (Big Endian). Die übrigen Neuerungen beschränken sich auf aktualisierte Pakete.
Die offizielle Linux-Distribution für den Mini-Computer Raspberry Pi heißt ab sofort Raspberry Pi OS. Dessen neue Version kann unter anderem auf das Buch- und Zeitschriftenangebot der Raspberry Pi Press zugreifen und mit einer Bildschirmlupe den Desktop vergrößern.
Im Handel findet sich ab sofort eine vierte Variante des Mini-Computers. Diese verfügt über gleich 8 GByte Hauptspeicher, kostet aber im Gegenzug auch 75 US-Dollar. Des Weiteren arbeiten die Entwickler an einer 64-Bit-Fassung ihrer Linux-Distribution Raspbian.
Ähnlich wie Tails startet Kodachi von einem USB-Stick und erlaubt das anonyme Surfen im Internet. Die neue Version 7.0 basiert auf Xubuntu 18.04 in der 64-Bit-Fassung und nutzt den Kernel 5.4.0-26. Anwender dürfen sich zudem über neue Software freuen.
Die Distribution GoboLinux 017 nutzt eine eigene Verzeichnishierarchie und verwaltet die Software über sogenannte Rezepte. Genau deren Verwaltung haben die Entwickler jetzt vereinfacht.
Den patentfreie Video-Codec AV1 erzeugen Entwickler mit gleich zwei Bibliotheken. Von beiden gibt es jetzt neue Versionen, die kleinere Neuerungen bieten. Rav1e kehrt zugleich zu wöchentlichen Pre-Releases zurück.
Beim Enlightenment Desktop kann das komplett neu implementierte Screenshot-Modul namens Shot kann jetzt die Aufnahmen nachbearbeiten und beschneiden. Der alte Pager musste hingegen zugunsten des „Miniature Preview“ Pager von Bord gehen.
Die quelloffene Firmware Coreboot läuft jetzt auf 49 weiteren Mainboards, darunter gleich mehreren Chrome OS-Geräten. Im Gegenzug unterstützt Coreboot 4.12 insgesamt 51 Hauptplatinen nicht mehr.
Die Distribution Q4OS 3.11 basiert jetzt auf Debian Buster 10.4 und erhält von dort zahlreiche Fehlerkorrekturen. Des Weiteren haben die Entwickler die Anwendungsliste im Software Centre und die Einstellungen für das Tastaturlayout erweitert.
Das Unternehmen Netmarketshare ermittelt den Marktanteil der Browser im Internet sowie den Anteil der dabei genutzten Betriebssysteme. Im April lag dabei Linux bei 2,87 Prozent und hatte somit mehr als doppelt so viele Nutzer als im Vormonat.
Die auf Debian basierende Distribution Sparky Linux 2020.05 nutzt den Linux-Kernel 5.6.7 und den Installationsassistenten Calamares 3.2.23. Die Softwarepakete stammen aus dem Debian-Testing-Repository vom 5. Mai 2020.









