Das bisher auf Smart-TVs beschränkte Betriebssystem WebOS von LG soll künftig auch auf einer Vielzahl anderer Geräte laufen. Zusammen mit dem koreanischen Wissenschaftsministerium startet LG dafür die Open Source Edition von WebOS.
Wohl auf Druck von Google für dessen Chromebooks startet Intel gemeinsam mit Google das Sound Open Firmware Project. Intel legt damit die Firmware seiner Audio-DSPs offen, die seit Broadwell im Chipsatz verbaut werden.
Zusätzlich zu Iptables und Nftables könnte der Linux-Kernel mit Bpfilter künftig einen weiteren Mechanismus für Firewalls und Paketfilter bekommen. Die neuen Technik basiert auf BPF, das von einem Paketfilter zu einer universellen VM im Kernel gewachsen ist.
Für Programmierer ist es oft schwer, die genauen Funktionen einer CPU zu erkennen, um ihre Programme auf bestimmte Instruktionen anzupassen. Helfen soll hier Code von Google, der keinerlei Speicherzuweisung benötigt.
Die aktuelle Version 64 von Googles Browser Chrome stärkt den Schutz gegen den Spectre-Angriff, setzt erste Teile des integrierten Werbeblockers um und beginnt bestimmte Autoplay-Inhalte zu blockieren.
Das World Wide Web ist um einen Standard reicher: Activitypub. Das Webprotokoll für dezentrale Netzwerke ist fertig.
Ob ein Verstoß gegen die GPL nicht nur eine Urheberrechtsverletzung, sondern auch eine Vertragsverletzung ist, bleibt gerichtlich ungeklärt. Eine entsprechende GPL-Klage zu dem Werkzeug Ghostscript ist durch eine Einigung beigelegt worden.
Zurück zu den Wurzeln: Mag Mark Shuttleworth der Konvergenz-Idee auch hinterhertrauern, für Ubuntu könnte die Abkehr vom Displaymanager Mir und dem Unity-Desktop einen Neuanfang bedeuten. In der nun erschienenen Zwischenversion 17.10 lassen sich die Veränderungen gut an.
Linus Torvalds hat ohne Einwände den neuen Display-Code von AMD in den Linux-Kernel aufgenommen. Die mehr als 130.000 Zeilen Code sind anfangs noch auf sehr großen Widerstand der Kernel-Community gestoßen, dann aber über eineinhalb Jahre bearbeitet worden.
Für seine Cloud- und Enterprise-Dienste verstärkt Microsoft weiter sein Open-Source-Engagement, wie das Unternehmen auf der Entwicklerkonferenz Connect bekannt gab. Das betrifft vor allem Datenbanktechnik, aber auch eine Kooperation mit Github.
Der Sony-Konzern hat seine eigene Bibliothek für neurale Netzwerke, NNabla genannt, als Open-Source-Software auf der Plattform Github veröffentlicht.
Prozessoren der Intel-Generationen Kaby Lake und Skylake (X) verursachen unter Umständen Probleme beim Hyperthreading. Das Debian-Projekt beschreibt die Fehler als "Alptraum". Betroffen sind neben Linux auch Windows und vielleicht einige Macbook Pro.
Webseiten, die schneller laden und weniger Daten benötigen, wollen sowohl Betreiber als auch Nutzer. Daher stellt Google seinen Jpeg-Encoder Guetzli bereit. Mit Guetzli sind Jpeg-Dateien den Angaben zufolge im Schnitt zwischen 20 und 30 Prozent kleiner als die, die mit dem herkömmlichen Encoder...
Web Assembly, der "Bytecode fürs Web" ist fast fertig. In einer koordinierten Aktion starten die großen Browserhersteller die Vorschauphase für Web Assembly. Das Design ist damit so gut wie abgeschlossen, schon im kommenden Jahr könnte das Projekt Javascript in Teilen ablösen.
Greg Kroah-Hartman will für die kommende Version 4.4 des Linux-Kernels Langzeit-Support leisten. Die neue Ausgabe enthält einen freien Grafiktreiber für den Raspberry Pi, ermöglicht Grafikbeschleunigung in virtuellen Maschinen und optimiert den Raid- und BPF-Code.




