So richtig kam das semantische Web bisher nicht in die Gänge. Das Simile-Projekt versucht es anzuschieben und bietet dafür eine ganze Reihe Software-Tools, die bestehende Websites mit semantischen Informationen anreichern. Vollautomatisch geht es aber nicht.
Endlich hat das monatelange Warten ein Ende. Am 8. April veröffentlichte die Debian-Community die schon letztes Jahr erwartete Release 4.0 der freien Linux-Distribution. Das Ergebnis: das beste Debian, das es je gab.
Als Sysop gibt es immer was zu überwachen, egal ob Netzwerkverkehr, Systemauslastung oder das Dateisystem. Letzteres lässt sich über die Inotify-Schnittstelle des Linux-Kernels Ressourcen-schonend erledigen. Das Perl-Programm Iwatch hilft dabei.
Für die Skriptsprache Ruby gibt es eine ganze Menge praktischer Module, von der einfachen Datenbankanbindung bis zum Webframework Rails. Rubygems hilft Ihnen dabei, sie zu installieren und wieder zu entfernen. Auch eigene Repositories können Sie damit leicht anlegen.
Viele Websites bieten heute ihre Inhalte als RSS-Feeds an. Tun sie das nicht, bleibt nur Screen Scraping, das skriptgesteuerte Verarbeiten der HTML-Seiten. Beautiful Soup hilft Python-Programmierern dabei.
Firmen und Privatkunden, die mit Linux Video übers Internet streamen wollen, verirren sich schnell im Dschungel der Codec-Alphabete. Auch die Softwarelandschaft ist unübersichtlich.
Nach der Ajax-Revolution im Browser steht eine Modernisierung der Server-Seite an. Auch dort sollen asynchrone Requests zu schnelleren und besser skalierenden Webanwendungen führen. Der Jetty-Server hat dazu Continuations implementiert, Cometd bietet einen Standard.
Ende Oktober erschien Version 6 von Red Hats Community-Distribution Fedora Core. Neben den üblichen Updates von Desktop und Kernel bringt sie Highlights wie die Optimierung von dynamische Bibliotheken und einen Manager für die Virtualisierungslösung Xen.
Auch die Programmierer-Ecke bleibt von der Virtualisierungsmode nicht verschont. Das neue Fedora enthält eine Userspace-Bibliothek für die Steuerung von virtuellen Xen-Maschinen, die auch Bestandteil von Red Hat Enterprise Linux 5 sein wird.
Spam ist ein Reizwort für Administratoren: Nutzer und Chefs beschweren sich über vermüllte Postfächer und verschwendete Kapazitäten. Da käme ein Leitfaden zur Bekämpfung der Spammer gerade recht. In aller IT-Munde hat es auch Ajax geschafft, zum Mitreden und Ausprobieren gehört Praxiswissen.
E-Mail-Verschlüsselung im Stil von PGP und Gnu PG überfordert die meisten Anwender. Zudem ist sie mit den verbreiteten Webmail-Services wie Google Mail nicht benutzbar. Das Freenigma-Projekt integriert One-Click-Verschlüsselung in öffentliche Webmail-Dienste.
Die Popularität von Java sinkt stetig, während dynamische Sprachen wie Ruby immer beliebter werden. Nun springt selbst Sun auf den Zug auf und stellt die Hauptentwickler von Jruby ein.
Verbreitete Bildformate wie Jpg und PNG decken nur geringe Helligkeitsbereiche ab. High-Dynamic-Range-Bilder speichern Tiefen bis zu 32 Bit pro Kanal und eröffnen damit neue Dimensionen für die Weiterverarbeitung und Archivierung.
Die Libhal verhindert, dass das Hardware-Management zu einer Odyssee im Weltall wird. Dieser Artikel verrät C-Kundigen, wie sie in eigenen Programmen die Libhal-API dafür nutzen, Geräte zu finden und sich über Veränderungen unterrichten zu lassen.
Seit Ende Juni ist Dev-FS nun endlich Geschichte: Nachdem es mehr als drei Jahre auf dem Abstellgleis rangierte, verdrängte sein Nachfolger Udev den Geräteverwalter jetzt endgültig aus dem Kernel. Das Linux-Magazin blickt dem Sieger unter die Haube.













