Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Software entwickelt, die Sicherheits-Patches ohne Reboot in den Linux-Kernel einspielen kann.
Die Entwickler von X.org arbeiten daran, einen bisher wenig beachteten Bestandteil vom User- in den Kernelspace zu verlegen: Die Steuerung der Mode-Settings.
Der Linux-Distributor Novell hat ein neues Programm angekündigt, das Anwendungsherstellern die Programmierung auf Basis von Suse Linux vereinfachen soll. Technische Grundlage ist eine abgespeckte Version von Novells Suse Linux Enterprise Server.
Mit leichter Verzögerung hat Linus Torvalds den neuen Kernel 2.6.25 freigegeben. Neben Verbesserung am Scheduler CFS und vielen neuen Treibern bringt er auch politische Aspekte: Er sperrt USB-Treiber aus, die nicht unter der GPL stehen.
Der Halbleiterhersteller Freescale hat ein System on Chip (SoC) vorgestellt, das eine PowerPC-CPU mit einem 32-Bit-Coprozessor kombiniert. Das SoC wird mit einem GNU/Linux-basierten Entwicklerkit für den mobilen Einsatz ausgeliefert.
Die in der brandenburgischen Hauptstadt Potsdam beheimatete Firma Fukato hat ein kleines Notebook angekündigt, das in Maßen und Ausstattung dem Eee-PC von Asus ähnelt. Im Mai soll der Winzling auf den Markt kommen.
ATI-Grafikkarten werden seit der Offenlegung der Treiber interessanter für Linux-Entwickler. Der neuste Vorstoß gilt den Stromsparfunktionen, die bisher unter Linux eher stiefmütterlich ausgeführt sind.
Der Chiphersteller Intel hat erneut ein Entwicklungsprogramm für Linux gestartet. Diesmal steht Wimax im Mittelpunkt des Projekts.
Die Europäische Union hat unter Führung von IBM Research Zürich das Projekt Primelife gestartet. Ziel des mit zehn Millionen Euro geförderten Projekts ist die Entwicklung von Standards für das Identitätsmanagement.
Mit der neuen Release 1.3.7 schließen die Entwickler von CUPS mehrere Lücken im weit verbreiteten Druckserver.
Forschern der Ruhr-Universität Bochum ist es gelungen, die "KeeLoq"-RFID-Technologie und damit eines der gängigsten Systeme zur drahtlosen Zugangsteuerung zu knacken.
Auf über 11 000 Desktop-PCs des Außenamts weltweit fühlt sich der Linux-Pinguin in einer Dualboot-Konfiguration wohl. Nun hat die Umstellung auf reine Linux-Rechner begonnen - gegen hartnäckige Windows-Reste helfen Virtualisierungslösungen.
Softwarehersteller Adobe hat seine Entwicklungsumgebung AIR für Web-Technologie in einer ersten Alpha-Version für Linux vorgestellt.
Heute veröffentlicht das Gnome-Projekt Version 2.22 seiner freien Desktop-Umgebung. Mit neuen Anwendungen, Unterstützung für Policykit und optischen Effekten ohne Compiz-Einsatz bietet sie eine große Zahl an Neuerungen.


