Die in der brandenburgischen Hauptstadt Potsdam beheimatete Firma Fukato hat ein kleines Notebook angekündigt, das in Maßen und Ausstattung dem Eee-PC von Asus ähnelt. Im Mai soll der Winzling auf den Markt kommen.
Aus Potsdam stammt das neu vorgestellte Notebook “datacask Jupiter 0817a” der Firma Fukato. Das teilte Jürgen Rakow von Fukato im Gespräch mit Linux-Magazin Online mit. Fukato ist ein Nachfolgeunternehmen der Yakumo GmbH, die ihre Geschäfte eingestellt hat.
Das Jupiter 0817a wird von einem AMD Geode LX 800 mit 500 MHz angetrieben und kann auf 512 MByte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Zur Datenspeicherung kommt vorerst eine 1,8-Zoll-Festplatte mit 20 GByte zum Einsatz. Später soll auch eine Version mit 60 GByte Speicherkapazität erscheinen. Ob es auch ein Notebook mit Solid-State-Disk geben wird, wollte Rakow noch nicht bestätigen. Er sagte, das sei auch von seinem Hersteller aus China abhängig. Wer das ist, verriet Rakow nicht.
Die weitere Ausstattung besteht aus WLAN 802.11g, zwei USB-2.0-Anschlüssen sowie einem PCMCIA-Schacht. Auch ein Kopfhörerausgang und ein Mikrofoneingang sowie eine VGA-Schnittstelle finden sich am Gehäuse. Ein LAN-Port ist ebenfalls vorhanden. Für schnellen Datenaustausch befindet sich ein Card-Reader im Gerät. Dieser liest SD- und MMC-Karten sowie das Format Memory-Stick. Das neuere Format SDHC mit Speicherkapazitäten von bis zu 32 GByte unterstützt das Lesegerät nicht. Die Akkulaufzeit gibt Jürgen Rakow mit gut 3 Stunden an. Der Akku soll eine Kapazität von 4000 mAh haben.
Wie das Vorbild Eee-PC wird auch auf dem Jupiter ein Linux installiert sein. Jedoch sei im Moment noch nicht klar, auf welche Distribution die Wahl fallen wird. Laut Rakow sei Fukato noch in Verhandlungen mit möglichen Anbietern.
Das Notebook wird im Mai auf den deutschen Markt kommen. Der Preis beträgt laut Rakow 279 Euro. Damit ist der kleine Rechner einen Hauch günstiger als der Eee-PC von Asus.




