Im September gab es mit Arti 1.0 die erste stabile Veröffentlichung des in Rust geschriebenen Tor-Client. Nun haben die Entwickler mit Arti 1.1.0 ein Feature-Release nachgereicht.
Rust
Rust hat es zum offiziellen Werkzeug beim Erstellen des Linux-Kernels geschafft. Die Sprache ist inzwischen aber genauso in den Bereichen Anwendungsentwicklung, Web, Spiele oder Embedded zu Hause. Auf jeden Fall ist Rust mehr als einen Blick wert.
In Dublin trafen die Linux-Entwickler und ihr Chefstratege Linus Torvalds nach längerer Corona-Pause wieder in persona aufeinander. Unter anderem ging es um die Zukunft von Rust und 128-Bit-Systeme. Kurz danach erschien Linux 6.0, das zahlreiche Updates mitbringt.
Das uutils-Projekt implementiert die GNU Coreutils und somit die grundlegenden Kommandozeilenprogramme eines Linux-Systems in Rust. Mit der neuen Version nähern sich mehrere Tools ihren alten Kollegen weiter an.
Wegen seiner garantierten Speichersicherheit ist Rust ein heißer Kandidat für den Linux-Kernel, doch nicht nur deswegen. Rust schließt zahlreiche Fehler per se aus, was die Entwicklungsproduktivität steigert.
Mit Arti 1.0.0 hat das Tor-Projekt ihre Implementierung der Tor-Protokolle in der Programmiersprache Rust veröffentlicht. Arti sei nun für einen breiteren Einsatz bereit, teilt das Projekt mit.
Die Rust-Arbeiten an Linux zeigen, dass die Sprache auch im Kernel genutzt werden kann. Nun gibt es Experimente für FreeBSD.
Rund fünf Monate nach der Version 1.18 erscheint die Ausgabe 1.19 der Programmiersprache Go. Viele Neuerungen betreffen Implementierungen in Toolchain und Runtime.
Mit dem für September erwarteten Release 1.64.0 steigen die Anforderungen der Programmiersprache Rust an die Glibc und den Linux-Kernel.
Für die Programmierung der Dienste von Facebook-Mutter Meta darf nun auch offiziell Rust verwendet werden. Die Nutzung wachse rasant, heißt es.
Mit den aktuellen Rust-Patches für den Linux-Kernel bekommt das Projekt ein neues Programmiermodell, das es mit C so nicht gibt.
Mit der Veröffentlichung von Rust 1.58 halten die Entwickler der Programmiersprache ihren Release-Plan ein. Alle sechs Wochen gibt es ein Update.
Die schlanke Distribution Alpine Linux dient häufig als Grundlage von Containern und Servern. Im Hintergrund arbeitet ab sofort der Linux-Kernel 5.15. Darüber hinaus startet Alpine Linux auch auf Systemen mit aktiviertem Secure Boot.
Der Hardware-Hersteller System76 vertreibt seine Rechner mit seiner eigenen Linux-Distribution namens Pop!_OS. Zukünftig soll sie eine neu entwickelte Desktopumgebung erhalten. Als Programmiersprache dient das immer beliebter werdende Rust.
Mit der Veröffentlichung der Programmiersprache Rust in Version 1.56.0 starten die Entwickler auch die Edition 2021. Nach der Edition 2015 und 2018 ist dies die dritte Edition.





