Uutils 0.0.16 verbessert Kompatibilität zu den GNU Coreutils

Das uutils-Projekt implementiert die GNU Coreutils und somit die grundlegenden Kommandozeilenprogramme eines Linux-Systems in Rust. Mit der neuen Version nähern sich mehrere Tools ihren alten Kollegen weiter an.

Bei einem Fehler beenden sich jetzt die meisten Werkzeuge mit dem Rückgabewert „1“ und entsprechen so dem Verhalten der GNU-Tools. In den vorherigen uutils-Versionen gaben die Programme im Fehlerfall noch eine „2“ zurück. Auch „chroot“ liefert bessere Exit-Codes und unterstützt obendrein Kommandos mit Flags.

„cp“ kennt den Parameter „-H“ und behandelt weitere Fälle korrekt. „test“ unterstützt „-N“, „-ef“, „-nt“ und „-ot“ sowie 128 Bit lange Integer-Zahlen. Darüber hinaus haben die Entwickler die Art und Weise angepasst, wie „dd“ seine Parameter interpretiert. Damit bietet auch dieses Werkzeug eine bessere Kompatibilität zu seinem GNU-Pendant.

Die Neuimplementierung der Coreutils in Rust soll gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. So stellt Rust eine zeitgemäße Programmiersprache und bietet einen besseren Schutz vor Speicherfehlern. Obendrauf sollen die neu geschriebenen Tools auch noch flotter zu Werke gehen.

Weitere Informationen zur neuen Version liefern die Release Notes auf GitHub.

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